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Sachsen

Schweinepest: Hunde spüren infizierte Wildschweine auf

Sachsen weitet seinen Kampf gegen die Ausbreitung der Schweinepest aus. Spürhunde sollen nun infizierte Tiere finden.

In Sachsen wächst die Sorge vor einem Übergreifen der Schweinepest auf Hausschweine.
In Sachsen wächst die Sorge vor einem Übergreifen der Schweinepest auf Hausschweine. © Symbolfoto: dpa

Dresden. Im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) setzt Sachsen auch Spürhunde ein. Neben "Kadaversuchgespannen" aus Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Bayern sind seit Mitte Juli auch die ersten fünf im Freistaat ausgebildeten vierbeinigen Teams einsatzbereit, wie das Sozialministerium am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Die Spürnasen sollen infizierte Wildschweine finden, um sie erlegen und Infektionsketten brechen zu können.

Die sogenannte Fallwildsuche gehört zu den Maßnahmen, um die Ausbreitung der Seuche einzudämmen und deren Übertragung auf Hausschweine zu verhindern.

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Bisher gibt es nach Ministeriumsangaben 339 bestätigte ASP-Fälle bei Wildschweinen - der erste datiert von Oktober 2020, aber keine Infektion bei einem Hausschwein. Die Sorge vor einem Übergreifen der Seuche auf die Nutztiere wie jüngst in Brandenburg wächst jedoch.

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Der Freistaat hat deswegen die sogenannte Gefährdungszone sowie die Pufferzone ausgeweitet. Zudem soll der bereits über 400 Kilometer lange Schutzzaun entlang der Grenze zu Polen um 150 Kilometer erweitert werden, um ein Eindringen infizierter Wildschweine zu verhindern. Derzeit erstreckt sich das gefährdete Gebiet vor allem auf Teile der Landkreise Görlitz und Bautzen. (dpa)

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