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Sachsen

Sachsen ist Staumeister

Corona hat im Reisesommer 2020 für freiere Fahrt auf den Straßen gesorgt - außer in Sachsen.

LKW und Autos stauen sich auf der Bundesautobahn A4 in Fahrtrichtung Görlitz.
LKW und Autos stauen sich auf der Bundesautobahn A4 in Fahrtrichtung Görlitz. © Robert Michael/dpa

Dresden. Reisende in Sachsen mussten in den Sommerferien auf den Autobahnen mehr Geduld aufbringen als im Vorjahr. Nach Angaben des ADAC in Dresden vom Donnerstag gab es mehr Staus. Sachsen sei das einzige Bundesland, in dem sich die Situation in diesem Jahr verschärfte. In den sechs sächsischen Ferienwochen vom 20. Juli bis 30. August gab es 2.106 Staus, in den Ferienwochen des Vorjahres waren es 1.368. Die Länge der Staus blieb in etwa gleich. 2020 waren es 3.094 Kilometer, im Jahr davor 3.090 Kilometer.

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Wegen der Baumaßnahmen südlich von Leipzig waren die Stauschwerpunkte weiterhin auf der A72, angeführt von den Streckenabschnitten zwischen Borna-Nord und Espenhain sowie Zwenkau und Rötha, wie der ADAC weiter mitteilte. Aber auch zwischen Chemnitz-Süd und Stollberg-Nord war viel Geduld angesagt. Allein von der A72 gingen in den sechs Ferienwochen 961 Staumeldungen ein. (dpa)

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