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Still ruht das Gleis – zumindest in Sachsen

In Sachsen und Niederschlesien wurde der Bahnverkehr nach 1990 stark ausgedünnt. Das ändert sich nun, aber nicht überall.

Von Irmela Hennig
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Ein Gleis bei Herrnhut – auf der stillgelegten Bahnstrecke wuchert das Unkraut.
Ein Gleis bei Herrnhut – auf der stillgelegten Bahnstrecke wuchert das Unkraut. © Irmela Hennig

Im Café gibt es Stachelbeerkuchen, mit oder ohne Sahne. Kalter-Hund-Eisbecher, Spinatknödel oder auch Würstelfrühstück. Bei schönem Wetter können die Gäste draußen essen. Und sie könnten mit der Bahn anreisen, theoretisch. Die Gleise immerhin, sie liegen noch hinter dem ehemaligen Bahnhof der Oberlausitzer Kleinstadt Herrnhut. Doch Züge kommen hier schon seit 1998 nicht mehr an. Damals wurde die 15 Kilometer lange Bahnstrecke von Oberoderwitz über Herrnhut bis Niedercunnersdorf stillgelegt. Längst wuchern Gräser, kleine Bäumchen und Sträucher zwischen den Schwellen.

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