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In eigener Sache: SZ und LVZ führen Redaktionen enger zusammen

Leipziger Volkszeitung und Sächsische Zeitung werden in Zukunft eine Gemeinschaftsredaktion bilden. Damit entsteht eine der größten Zeitungsredaktionen Deutschlands.

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Die "Sächsische Zeitung" und die "Leipziger Volkszeitung"  werden künftig unter der gemeinsamen Führung der Chefredakteurinnen Hannah Suppa (l.) und Annette Binninger enger arbeiten.
Die "Sächsische Zeitung" und die "Leipziger Volkszeitung" werden künftig unter der gemeinsamen Führung der Chefredakteurinnen Hannah Suppa (l.) und Annette Binninger enger arbeiten. © SZ/LVZ

Dresden/Leipzig/Hannover. Die "Sächsische Zeitung" und die "Leipziger Volkszeitung" führen ihre Redaktionen enger zusammen. Wie die Madsack Mediengruppe am Dienstag in Hannover mitteilte, werden rund 170 Redakteurinnen und Redakteure beider sächsischer Titel künftig unter der gemeinsamen Führung der Chefredakteurinnen Hannah Suppa und Annette Binninger arbeiten. Damit entstehe eine der größten Zeitungsredaktionen Deutschlands, hieß es.

Mit der Neugestaltung der bisherigen Redaktionsstrukturen bei der SZ reduziert sich der Personalbedarf um rund 30 Stellen, heißt es in der Mitteilung. Hierfür sollen nun "gemeinsam sozialverträgliche Lösungen" gefunden werden.

"Wir bündeln publizistisch in dem für Madsack wichtigen Bundesland Sachsen unsere Kräfte", sagte Madsack-Konzernchef Thomas Düffert. Die Themen Landespolitik, regionale Wirtschaft sowie Investigatives und Reportage sollen künftig aus einer Gemeinschaftsredaktion kommen, die an den Standorten Leipzig und Dresden für beide Publikationen zuständig ist. Zudem werde der Digitaldesk ebenfalls in einem gemeinsamen Team gebündelt.

Die Lokale und regionale Berichterstattung liege weiterhin in der Verantwortung der jeweiligen Titel, hieß es. Suppa ist seit Ende 2020 Chefredakteurin der "Leipziger Volkszeitung", Binninger wurde zum 1. Juni zur Chefredakteurin der "Sächsischen Zeitung" in Dresden berufen.

Die Madsack Mediengruppe hatte die "Sächsische Zeitung" Anfang des Jahres übernommen. Zu dem Medienkonzern zählen 20 Zeitungstitel, das "RedaktionsNetzwerk Deutschland"" (RND), Digitalangebote sowie Anzeigenblätter.

Die Mediengruppe verzeichnet nach eigenen Angaben insgesamt rund 649.000 Abonnements, davon etwa 243.000 reine Digital-Abos. Zum Verbund gehören auf Verlagsdienstleistungen spezialisierte Tochterunternehmen. (epd)