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Tschüss, bis nach Ostern!

Warum Oma und Opa beim neuen sächsischen Lockdown nicht mehr dabei sind, erklärt Sächsische.de-Redakteur Gunnar Saft in seiner satirischen Kolumne.

Können sich die Großeltern Ostern auf Mallorca bewirten lassen? Das vermutet jedenfalls Redakteur Gunnar Saft in seiner satirischen Kolumne.
Können sich die Großeltern Ostern auf Mallorca bewirten lassen? Das vermutet jedenfalls Redakteur Gunnar Saft in seiner satirischen Kolumne. © dpa

Die tröstende Nachricht gleich vorweg: Die nächste Woche verläuft definitiv besser als die alte, egal ob Jens Spahn noch Kanzler oder sogar unser neuer Hausarzt wird. Die Hiobsbotschaften der vergangenen sieben Tage sind nämlich einfach nicht zu toppen: So räumte Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer stolz ein, dass die jüngsten Corona-Lockerungen (s)ein Fehler waren und klappert nun eifrig mit dem Lockdown-Schlüsselbund.

Dann gab es für Astrazeneca erst keine Impftermine und danach Astrazeneca selbst nicht mehr. Und in vielen Landkreisen Sachsens schließen nun wieder die Schulen – soll heißen, die geliebten Plagen bleiben erneut ständig zu Hause. Hilfe, das ist zu viel!

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Wenn also bald wieder Ausgangssperre herrscht, sollten wir alle tief durchatmen und die Zeit für andere Dinge nutzen. Vielleicht basteln wir uns mit dem alten Chemie-Baukasten der Kinder selbst mal einen Impfstoff und probieren den heimlich an Nachbars Hund aus: Entweder er wirkt oder wir haben wenigstens mehr Ruhe!

Wir können auch viel mit Oma und Opa telefonieren, wenn die dank des neuen Impfpasses dieses Jahr über Ostern für uns nach Malle fliegen, um Sangria-Eimer am Strand auszuschlürfen. Die Handyfotos davon schaut sich der Rest der Familie dann jeden Abend gemeinsam vorm Fernseher an. Ohne Erstimpfung und ohne störendes Bellen.

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