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Sachsen

Hackfleisch in Sachsen oft verunreinigt

In Sachsen mussten 23 Betriebe wegen gravierender Verstöße gegen die Lebensmittelvorschriften schließen.

Proben von Hackfleisch waren besonders belastet.
Proben von Hackfleisch waren besonders belastet. © www.pixabay.com

Dresden. In Sachsen sind im Vorjahr 23 Betriebe wegen gravierender Verstöße gegen die Lebensmittelvorschriften vorübergehend geschlossen worden. Das geht aus dem Bericht der amtlichen Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung hervor, der am Sonntag veröffentlicht wurde. Die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter hatten demnach in 2019 bei mehr als 67.000 Inspektionen gut 21.700 Proben entnommen. Bei weniger als drei Prozent aller Inspektionen wurden gravierende Verstöße festgestellt.

Besonders belastet waren laut Bericht Proben von Hackfleisch und Rohwurst. Hier bestehe bei unwissentlichem Verzehr immer die Gefahr zu erkranken, hieß es. Die häufigsten nachgewiesenen gesundheitsschädlichen Erreger waren Escherichia Coli-Bakterien und Salmonellen. Insgesamt waren 2019 in Sachsen 66.365 Lebensmittelbetriebe registriert.

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Lebensmittelskandale und Rückholaktionen verunsicherten die Verbraucher, so Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD). "Daher ist es umso wichtiger, im Vorfeld die Einhaltung hoher hygienischer und lebensmittelrechtlicher Standards sicherzustellen." Es sei ihr "ein persönliches Anliegen, den Bereich der Lebensmittelüberwachung in Sachsen personell weiter gut mit fachlich kompetenten und motivierten Mitarbeitern auszustatten." (dpa)

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