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Plauens Oberbürgermeister sieht "Unruhen" im Zentrum

Das Stadtoberhaupt von Plauen plant ein Strategietreffen mit Polizei und Justiz. Zudem soll ein privater Sicherheitsdienst in der City zum Einsatz kommen.

Von Ulrich Wolf
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Die Straßenbahnhaltestelle "Tunnel " ist wichtiger Treffpunkt für das innerstädtische Leben in Plauen.
Die Straßenbahnhaltestelle "Tunnel " ist wichtiger Treffpunkt für das innerstädtische Leben in Plauen. © PR/Plauener Straßenbahnen GmbH

Plauen. Der Oberbürgermeister von Plauen, Steffen Zenner (CDU), schlägt Alarm. Nachdem es am Donnerstag "wieder zu Unruhen im Zentrum" gekommen sei, plane er nun kurzfristig einen Sicherheitsgipfel mit dem Präsidenten der Polizeidirektion Zwickau und der Staatsanwaltschaft "zur aktuellen Situation", heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.

Anlass sind nach Angaben des Stadtoberhaupt diverse "Vorfälle" rund um die zentrale Straßenbahnhaltestelle "Tunnel" am Postplatz. Allein am Donnerstag habe es dort zwei Schlägereien gegeben. Am Wochenende feiere man das Stadtfest „Plauener Frühling“, Teilen der Bevölkerung seien "auf Grund der aktuellen Ereignisse" verunsichert. Es seien "entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen" worden. Zenner verfolgt zudem das Ziel, während des Sommers "einen stationären Einsatzcontainer mit einem Security-Dienst am Tunnel zu platzieren". Dafür müsse jedoch der Stadtrat zustimmen, "da Mehrkosten entstehen".

Nach Angaben der Polizei waren am Donnerstagabend am Postplatz ein Tschetschene und ein Tunesier aneinandergeraten. Dabei flog auch ein Glasflasche. Am vergangenen Sonntag war bei einer Schlägerei ein Mann schwer verletzt worden, tatverdächtig ist ein 22 Jahre alter Syrer.