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Sachsen schickt der Ukraine Winterhilfe

Ein Transport aus Sachsen soll pünktlich zur Weihnachtszeit Hilfsgüter in acht Städte des kriegsgeplagten Landes bringen.

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Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuz in Dresden  verladen mit einem Gabelstapler Medikamente und Notstromaggregate für die Ukraine.
Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuz in Dresden verladen mit einem Gabelstapler Medikamente und Notstromaggregate für die Ukraine. © dpa/Sebastian Kahnert

Dresden. Die Menschen in acht ukrainischen Städten erhalten aus Sachsen eine Lieferung von Hilfsgütern. Neben Verbandsmaterial wurden Medikamente sowie Stromgeneratoren mit Benzinkanistern am Mittwoch auf den Weg gebracht, wie die Sächsische Staatskanzlei mitteilte.

Die Winterlieferung für die Städte Kiew, Obuchiw, Halytsch, Irpin, Solotonoscha, Turka, Volodymyr und Wyschgorod soll die Ukraine pünktlich zur Weihnachtszeit erreichen. Die Lieferung hat einen Gesamtwert von rund 280.000 Euro.

Die Transportkosten übernimmt der Sächsische Städte- und Gemeindetag, der Transport der Güter wird durch Sachsenland GmbH mit Unterstützung der humanitären Logistik des Deutschen Roten Kreuzes in Sachsen durchgeführt.

"Sachsen ist unverändert solidarisch mit der Ukraine, die durch den erbarmungslosen Angriffskrieg Russlands dringender Unterstützung bedarf, insbesondere jetzt in den kalten Monaten", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). (dpa)