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Sachsen

Zahl der Behandlungsfehler sinkt

In Sachsen wurden im vergangenen Jahr weniger ärztliche Behandlungsfehler registriert. Besonders ein Bereich war betroffen.

Operationsbesteck liegt während einer Operation in einer Klinik auf einem Tisch.
Operationsbesteck liegt während einer Operation in einer Klinik auf einem Tisch. © Symbolbild/Marijan Murat/dpa

Dresden. Die Zahl der Behandlungsfehler durch Ärzte in Sachsen ist 2020 leicht gesunken. Nach 59 Fällen im Jahr 2019 lag die Zahl im vergangenen Jahr nur noch bei 40, wie die Landesärztekammer am Donnerstag mitteilte. Zuvor seien 308 Anträge wegen eines vermuteten Behandlungsfehlers bei der Gutachterstelle der Kammer eingegangen. Eine Begutachtung sei aufgrund der entsprechend eingereichten Unterlagen in 183 Fällen gefolgt.

Die meisten Prüfungen (76) seien in der Fachrichtung Chirurgie eingeleitet worden. Ob diese Entwicklung mit der Corona-Pandemie zusammenhängt, ließe sich derzeit nicht feststellen.

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"Jeder Behandlungsfehler bedeutet auch ein persönliches Schicksal. Deshalb ist die insgesamt geringe Anzahl an Fehlern bei rund 32 Millionen ambulanten und stationären Behandlungsfällen in Sachsen trotz der extremen Arbeitsverdichtung in Krankenhäusern und Praxen ein Ergebnis der verantwortungsvollen Tätigkeit der Ärzte, Schwestern und Pflegekräfte", sagte Erik Bodendieck, Präsident der Landesärztekammer. (dpa)

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