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Sachsenarena wird modernisiert

Die Riesaer Halle hatte gerade erst Rekord-Besucherzahlen vermeldet. Nun wird der Backstage-Bereich gemacht.

© Fotostudio Falko Müller

Von Christoph Scharf,

Riesa. Peter Maffay, Roland Kaiser und Max Raabe waren im abgelaufenen Jahr da, die Band Freiwild hat sich bereits für März angekündigt. Damit die Sachsenarena nach dem Rekordjahr 2015 weiter für Prominenz attraktiv bleibt, lässt die Betreibergesellschaft FVG jetzt den Backstage-Bereich modernisieren. „Nicht nur die Besucher sollen sich bei uns wohlfühlen, sondern auch Veranstalter und Künstler“, sagt Prokurist Reiner Striegler. Um mit den Entwicklungen in der Branche Schritt zu halten, werde man die VIP-Zone und die Künstlerlogen weiter modernisieren. Zuletzt waren in der Arena das Foyer und die VIP-Logen vorgerichtet worden.

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Ein weiterer Plan für dieses Jahr ist es, das Geschäft mit Tagungen und Messen deutlich auszubauen. „Gemeinsam mit dem Hotel Mercure arbeiten wir an einem umfassenden Tagungsangebot von 30 bis hin zu mehreren Tausend Teilnehmern“, sagt Striegler. Ein erster Erfolg ist schon zu vermelden: Für September hat sich der „Freundeskreis Europäischer Modellbahner“ angekündigt, der drei Tage lang eine Tagung in der Arena abhalten will.

Mit dem Konzept will die städtische Tochtergesellschaft FVG den Event-Standort Riesa auch künftig gegen die starke Konkurrenz in Leipzig, Dresden, Chemnitz und Zwickau behaupten. „Der größte Vorteil unserer Arena ist sicher ihre sehr funktionale Auslegung in der Bauart“, sagt FVG-Geschäftsführerin Kathleen Kießling. Dort seien viele Veranstaltungen möglich, bei denen andere Arenen technisch an ihre Grenzen stoßen. In der Arena war es Anfang Januar beispielsweise kein Problem, per Lkw tonnenweise Erde, Sand, Felsbrocken für die Superenduro-WM zu verteilen.