Kamenz
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Sachsenfahnen näht Masken für Kamenzer

Die Stadt Kamenz will ihre Einwohner kostenlos mit Mundschutz versorgen. Nun steht fest, wer die benötigten 17.000 Exemplare herstellt.

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Mundschutz statt Fahnen: Im Auftrag der Stadt Kamenz näht das Unternehmen Sachsenfahnen 17.000 Atemschutzmasken für die Einwohner der Stadt.
Mundschutz statt Fahnen: Im Auftrag der Stadt Kamenz näht das Unternehmen Sachsenfahnen 17.000 Atemschutzmasken für die Einwohner der Stadt. © Sachsen Fahnen

Kamenz. Die Stadt Kamenz will  ihre Einwohner nahezu flächendeckend mit Atemschutzmasken  versorgen.  Das Textilunternehmen Sachsen Fahnen hat nun den Auftrag erhalten, die rund 17.000 wiederverwendbaren Masken für den Mund-Nasen-Schutz anzufertigen.

Wegen der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie und den damit verbundenen steigenden Anfragen habe sich das Unternehmen kurzfristig entschlossen, diese Produkte zusätzlich in das Sortiment aufzunehmen, erklärt Marketing-Leiterin Silke Otto. Mit den vorhandenen Produktionskapazitäten und dem qualifiziertem Personal, das sich mit der Konfektion und Verarbeitung von Textilien auskenne, könne das Unternehmen täglich mehrere Tausend Masken in unterschiedlichen Ausführungen herstellen.  Schon am Mittwoch, also eher als geplant, konnte die Stadt Kamenz die erste Lieferung  von 3.000 Masken entgegennehmen. Mitarbeiter der Verwaltungen steckten sie noch am selben Tag in entsprechende Kuverts. Jedes Mitglied eines Haushaltes erhalte eine Schutzmaske, teilte die Stadt mit.  Darüber hinaus werden an erster Stelle auch die Bewohner der Pflegeeinrichtungen mit Masken versorgt, versichert die Stadt.

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Kamenz hatte als eine der ersten sächsische Kommune entschieden, den Einwohnern kostenfrei Atemschutzmasken zur Verfügung stellen. Das hatte der Stadtrat in der vorigen Woche beschlossen. Die Auslieferung der Masken an die Bürger soll am Gründonnerstag  über ein Postunternehmen beginnen und dann in Etappen auch nach Ostern noch weitergehen. (SZ)

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