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Kamenz

„Sachsengespräch“ zum zweiten Mal

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Michael Harig laden für den 29. April zum Gedankenaustausch in die Lessingstadt Kamenz ein.

Ministerpräsident Michael Kretschmer kommt am 29. April zum Sachsengespräch nach Kamenz. © Archivfoto: Robert Michael

Dresden/Kamenz. Das erfolgreichste Gesprächsformat der Landesregierung kehrt in den Landkreis Bautzen zurück. Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landrat Michael Harig (beide CDU) am 29. April zum Ideen- und Gedankenaustausch nach Kamenz ein. Erneut kommen der Ministerpräsident und sein Kabinett mit den Bürgerinnen und Bürgern in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch. Mit dabei sein werden Sozialministerin Barbara Klepsch, Wissenschaftsministerin Eva Maria Stange, Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt, Kultusminister Christian Piwarz, Justizminister Sebastian Gemkow, Finanzminister Matthias Haß sowie die Staatssekretäre vom Wirtschaftsministerium Hartmut Mangold, vom Innenministerium Günther Schneider und der Leiter des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration Sebastian Vogel.

Dabei geht es auch darum, was sich seit dem ersten Sachsengespräch am 17. Juni 2018 in Hoyerswerda im Landkreis verändert hat. Welche Probleme sind gelöst, und wo gibt es weiteren Handlungsbedarf? Kretschmer: „Die Bürger haben uns viele Anregungen gegeben, die in unsere Arbeit eingeflossen sind.“ Für die freiwilligen Feuerwehren sei ein Investitionspaket beschlossen worden. Mehr Polizisten sorgten jetzt für Sicherheit im Land. Das Bildungspaket für mehr Lehrer sei auf dem Weg, und für den Strukturwandel in den Braunkohlerevieren gebe es nun ein Sofortprogramm. „Für den Freistaat wurden 24 Maßnahmen mit einem Volumen von 75 Millionen Euro ausgewählt, davon 13 im sächsischen Teil der Lausitz, darunter die Unterstützung von Existenzgründungen.“ Die Bürgerschaft sei erneut eingeladen, mit der Regierung direkt ins Gespräch zu kommen, so Michael Kretschmer. Landrat Michael Harig: „Es ist ein Angebot des Dialogs auf Augenhöhe mit den Menschen in unserer Region.“ Das erste Sachsengespräch habe gezeigt, dass dieses auch auf ein hohes Interesse stoße. Das „Sachsengespräch“ findet am 29. April ab 19 Uhr (Einlass ab 18.15 Uhr) im Lessinggymnasium statt. Nach der Vorstellung in der Sporthalle geht es in der Schule an die Thementische der Ministerien. Hier kann gependelt werden, eine Anmeldung der Bürger ist nicht erforderlich, heißt es ausdrücklich.

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2018 machte das „Sachsengespräch“ in allen zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten je einmal Station, dazu gab es eine weitere Veranstaltung mit der Domowina in Bautzen. An den 14 Dialogveranstaltungen nahmen bisher insgesamt etwa 5 000 Menschen teil. (SZ)