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CDU kann sich den Partner aussuchen

Der SZ-Sonntagsfrage zufolge baut die Union ihren Vorsprung aus. Die FDP fliegt raus, die AfD zieht in den Landtag ein.

© dpa

Von Annette Binninger

Drei Wochen vor der Landtagswahl steigt die Spannung. Denn wer künftig Sachsen regieren wird, bleibt auch nach der neuesten SZ-Umfrage offen. Wenn die Sachsen bereits an diesem Sonntag wählen müssten, würde die CDU zwar mit 43 Prozent deutlich gestärkt daraus hervorgehen. Doch mit wem kann und will sie künftig regieren? Wunschpartner FDP wird laut der Umfrage mit drei Prozent klar den Wiedereinzug in den Landtag verfehlen. Seit Wochen dümpeln die Liberalen unter der Fünf-Prozent-Hürde dahin. Die SPD hält dagegen in der repräsentativen Umfrage des Leipziger Marktforschungsinstituts IM Field stabile 14 Prozent – und könnte sich damit gegenüber der Landtagswahl 2009 deutlich verbessern.

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Und auch die Grünen würden laut Umfrage mit sieben Prozent für ein Bündnis mit der CDU infrage kommen – rein rechnerisch jedenfalls. Das gilt auch für die AfD. Sie wäre laut Umfrage der größte Gewinner – und zöge bei der Wahl am 31. August mit mindestens fünf Prozent in den sächsischen Landtag ein.

Für eine alternative Regierungsmehrheit, beispielsweise ein rot-rot-grünes Bündnis, reicht es dagegen nicht. Die Linke bleibt auch in dieser repräsentativen Umfrage bei stabilen 20 Pozent – doch es fehlt eine Wechselstimmung, die einem breiten, anderen Mehrheitsbündnis Auftrieb geben könnte. Immerhin 68 Prozent der Befragten bewerten die Landesregierung mit „eher gut“. Die rechtsextreme NPD wäre nach dieser Umfrage mit drei Prozent klar draußen – und verließe nach zwei Legislaturperioden wieder den Landtag.

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Eine Mahnung an alle Wahlkämpfer sind jedoch auch diese Umfrage-Ergebnisse: Das Interesse an der Landtagswahl ist drei Wochen vor dem Wahlgang noch erschreckend gering. Und nur jeder Zweite der 1.003 Befragten kennt überhaupt den Wahltermin. Sollte sich daran nichts mehr ändern, droht unter Umständen eine sehr niedrige Wahlbeteiligung.

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