merken

Sachsens Spargelbauern hoffen auf 1.000-Tonnen-Ernte

Pünktlich zu Ostern hat in Sachsen das große Spargelstechen begonnen. Die Landwirte im kleinsten deutschen Anbaugebiet hoffen auf eine gute Ernte.

© dpa

Wiedemar. Nach geringen Erträgen im Vorjahr erwarten Sachsens Spargelbauern dank der günstigen Witterung in diesem Jahr eine Ernte von etwa 1.000 Tonnen. 2013 hatten Regen und Kälte den Landwirten die Saison verhagelt. Laut Agrarministerium wurden nur 758 Tonnen des Edelgemüses von den Feldern geholt. Am Mittwoch eröffnete Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) im nordsächsischen Wiedemar die Spargelsaison.

Zwar wurde vielerorts schon einheimischer Spargel verkauft. Der stammte aber teils noch aus Folienhäusern. Jetzt werde der sächsische Spargel auch im Freiland gestochen, sagte Kupfer. Der Spargel aus der Region habe wegen der kurzen Wege vom Erzeuger zum Verbraucher einen unschlagbaren Vorteil gegenüber Importware.

Garten
Der Garten ruft
Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Der sächsische Spargel deckt ein Viertel des Bedarfs im Freistaat. In Sachsen bauen laut Ministerium 17 Betriebe auf 214 Hektar Spargel an. Nach den Angaben des Verbandes der Spargelbauern ist Sachsen damit das kleinste Anbaugebiet in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt gab es 2013 in der Bundesrepublik 2.100 Anbaubetriebe, die insgesamt gut 103.000 Tonnen Spargel ernteten. Traditionell geht die Saison bis zum Johannistag am 24. Juni. (dpa)