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Sachsen

Sächsin in den Niederlanden getötet

Im niederländischen Assen ist ein 20-Jähriger für die Tötung einer sächsischen Studentin verurteilt worden.

Ein 20-jähriger wurde für die Tötung einer sächsischen Studentin verurteilt. Symbolbild. © Patrick Seeger/dpa (Archiv)

Assen. Ein 20-jähriger Mann ist für die Tötung einer deutschen Studentin in den Niederlanden zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Mann habe die 20-Jährige im vergangenen September in einem Studentenwohnheim in Emmen im Nordosten des Landes getötet, urteilte das Gericht am Donnerstag in Assen. Es sah Totschlag als erwiesen an und hielt den Täter für voll zurechnungsfähig.

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Der aus Simbabwe stammende Täter hatte die junge Frau aus Sachsen nach Überzeugung des Gerichts erst mit einem Messer in den Hals gestochen und anschließend mit einem Kissen erstickt. Beide studierten an der Fachhochschule in Emmen und lebten in einer Wohngemeinschaft in dem Studentenwohnheim. Der Täter hatte erst Stunden nach der Tat selbst die Polizei alarmiert und dabei gesagt, er habe eine Freundin getötet. Sanitäter fanden die junge Frau und hatten vergeblich versucht, sie zu reanimieren.

Der Täter hatte vor Gericht dann ausgesagt, es sei ein Unfall gewesen. Seine Mitbewohnerin habe ihn von einem Suizid-Versuch abhalten wollen. Das aber sah das Gericht als nicht glaubwürdig an. (dpa)

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