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Sächsische Umweltpreisträger ausgezeichnet

Die Hauptpreise gingen an die Loser Chemie GmbH aus Langenweißbach, die Firma Adensis aus Dresden, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden und das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz.

Dresden. Ein Recycling-Verfahren für Photovoltaik-Module, die Entwicklung eines großen Batteriespeichers, ein Umweltprojekt an der Dresdner Uniklinik und Nachhaltigkeits-Schulungen für Lernbehinderte: Für diese und vier weitere Leistungen in Sachen Umwelt und Naturschutz hat Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt am Samstag den Sächsischen Umweltpreis 2015 vergeben.

Die Preisträger hatte eine siebenköpfige Jury von Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien aus 66 Bewerbungen ausgewählt. „In Sachsen gibt es viele gute wegweisende Ideen zur Schonung von Ressourcen sowie zum Schutz von Natur und Umwelt“, sagte Schmidt bei der Verleihung in der Schlosskapelle des Dresdner Residenzschlosses.

Die Hauptpreise gingen an die Loser Chemie GmbH aus Langenweißbach, die Firma Adensis aus Dresden, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden und das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz. In den Kategorien „Umweltfreundliche Technologien und Produktionsverfahren“, „Umweltfreundliche Produkte“ und „Umweltorientierte Unternehmensführung“ wurden zudem Anerkennungspreise vergeben. Der Sonderpreis „Umweltleistungen von Kindereinrichtungen“ ging an die Kindervilla „Pusteblume“ mit ihrem Waldkindergarten „Waldstrolche“ aus Lößnitz.

Der Sächsische Umweltpreis ist mit insgesamt 50 000 Euro dotiert. Er wird alle zwei Jahre verliehen. (dpa)