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Kamenz

Sägearbeiten sorgen für Kritik

Am Westlausitz-Pflegeheim in Pulsnitz wird ausgelichtet. Die Verantwortlichen erklären nun warum.

Fällarbeiten am Westlausitzpflegeheim sorgten jetzt für Nachfragen.
Fällarbeiten am Westlausitzpflegeheim sorgten jetzt für Nachfragen. © privat

Pulsnitz. Fällarbeiten stehen derzeit vielerorts sehr kritisch im Fokus der Bürger, nicht zuletzt wegen der intensiven Klimadebatte. Und weil derzeit besonders intensiv gesägt wird. Dem Pulsnitzer Stadtrat Gerd Kirchhübel (Grüne) fielen jetzt Sägearbeiten an der Alten Großröhrsdorfer Straße am Westlausitz Pflegeheim und Kurzzeitpflege ein. Dort ist sein Stadtratskollege Reiner E. Rogowski (CDU) als Geschäftsführer der Oberlausitz-Kliniken der Chef. Auch die CDU der Stadt Pulsnitz habe sich zur Stadtratswahl positiv zur Umwelt bekannt, so Kirchhübel. Ihn ärgere, dass es sich um gesunde Bäume handle, Birken in dem Fall: „Wir haben hohe Verluste schon im Wald und da wird jeder Baum gebraucht. Desto weniger Grün und Bäume, um so mehr heizt die Stadt auf.“

Reiner Rogowski ordnet die Kritik folgendermaßen ein. Gerodet und gelichtet werde momentan am Parkplatz. Der sei über viele Jahre quasi mangels der nötigen Pflege im Selbstlauf zugewuchert. Dazu gehöre der Wildwuchs der jungen Birken. Es handele sich keineswegs um große Bäume. Aber es habe Beschwerden der Parkplatznutzer gegeben, wegen des Schwundes an Parkraum: „Das wird nun bereinigt“, so Rogowski. Bevor sich der Wildwuchs noch weitere Teile des Parkplatzes zurückerobert. Der Bereich sei nicht befestigt.

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Im Randbereich werde aber im Nachgang neben dem Parkplatz nachgepflanzt, kündigt Reiner E. Rogowski an. Von einer Streuobstwiese wolle er nicht sprechen, aber von Streifen. Dort sollen heimische Sorten gepflanzt werden wie der „Schöne von Herenhut“. Das Fallobst könne natürlich auch wieder zu Kritik führen, fürchtet der Klinikchef. Jedem könne man es aber ohnehin nicht recht machen, schätzt Reiner E. Rogowski ein. (SZ/ha)

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