merken

Sagenspiele gehen in die Verlängerung

Die am Sonnabend wegen Dauerregens abgesagte Vorstellung wird bereits am kommenden Freitag wiederholt.

© nikolaischmidt.de

Görlitz/Königshain. Welch ein Kontrast der Gefühle: Am Freitag ging die Premiere der diesjährigen Königshainer Sagenspiele noch bestens und umjubelt über die Bühne, am Sonnabend musste die Vorstellung am späten Nachmittag wegen des Dauerregens abgesagt werden. Doch anders als im Vorjahr, als auch eine der beiden Vorstellungen wegen der Witterung ausfiel, gibt es in diesem Jahr einen Nachholtermin. Am Freitag dieser Woche, ab 19.30 Uhr, wollen die 25 Laienschauspieler im Alter zwischen 4 und 67 Jahren noch mal auf die Bühne kommen. Das bestätigte am Wochenende Spielleiter Maik Wobst gegenüber der SZ. 550 Besucher sahen am Freitag im Königshainer Schlossgarten schon mal die vier Sagen und das eine Märchen, die Maik Wobst in diesem Jahr als Vorlage nutzte. „Der Fuhrmann ohne Kopf auf dem Worbisberge“ spielt an der Kreisgrenze von Görlitz und Bautzen, die „Natternkönigin“ in der Oberlausitz, der „Teufel und die Huhbrücke“ in Melaune und „Wie man die hinkende Maria als Hexe verdächtigte“ in Prachenau. Dazu kommt das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“.

Die Sagenspiele gibt es seit 2011 und vereint Laiendarsteller aus Königshain und den umliegenden Dörfern. Mittlerweile hat sich das Ereignis auch herumgesprochen. „Selbst aus dem Kreis Bautzen kommen die Besucher“, sagt Maik Wobst. (SZ/sb)

Anzeige
Raus ins Grüne. Unsere Tipps für Meißen
Raus ins Grüne. Unsere Tipps für Meißen

Willkommen in Meißen, einer der romantischsten Städte Deutschlands. Wir stellen 5 Ideen für einen Ausflug vor.