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Salzverbrauch auf Rekordtief

Der Landkreis hat jetzt eine erste Bilanz des Winterdienstes gezogen. Gespart wird nicht nur dank milder Temperaturen.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Knapp 1 000 Tonnen an Salz sind seit Beginn der kalten Jahreszeit durch den Winterdienst des Kreises ausgebracht worden. Damit liegt der Verbrauch im Vergleich zu den vorangegangenen acht Winterperioden auf einem Rekordtief. Dies geht aus einer Information des Kreisstraßenbauamtes hervor.

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33 Frauen und 242 Männer sind unter den frisch gebackenen Meisterabsolventen der Handwerkskammer Dresden und damit Aushängeschild der „Wirtschaftsmacht von nebenan“.

Deutlich geringer als im Durchschnitt der Vorjahre fallen zudem die Personalstunden sowie die Kosten für eingekaufte Leistungen aus. Diese liegen nach Angaben der Kreisverwaltung bei rund 150 000 Euro.

Der geringe Verbrauch an Salz dürfte jedoch noch einen weiteren Hintergrund haben. Wie es aus dem Straßenbauamt heißt, führt der Landkreis diesen Winter ein Pilotprojekt des Freistaates auf 1 100 Kilometern an Straßen durch. Dabei wird das Verhältnis von Sole zu Tausalz umgekehrt. Bisher bestand das Streumittel zu 70 Prozent aus Tausalz und zu 30 Prozent aus Sole. Jetzt sind die Bestandteile genau andersherum gewichtet. Laut Landratsamt handelt es sich um eine „wirtschaftlichere und ökologischere Variante“ beim Kampf gegen Fahrbahnglätte. Bei stark verschneiten Straßen helfe dieses Mischungsverhältnis jedoch nicht mehr. (SZ/pa)