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Sanierung der Festung ist teuer

Die größte Summe entfiel 2017 auf die Sanierung der Georgenburg.

© SZ/Gunnar Klehm

Königstein. Im vergangenen Jahr hat der Freistaat Sachsen für die Sanierung der Festung Königstein 2,4 Millionen Euro ausgegeben. Wie Kai-Uwe Beger vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement zum Jahrespressegespräch auf der Festung mitteilte, habe man wieder zahlreiche Arbeiten durchgeführt, die dem Erhalt der Bauwerke sowie der Aufrechterhaltung des Festungsbetriebs dienen.

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Dazu gehören beispielsweise Dachreparaturen oder die Instandsetzung von Mauerwerksteilen. Außerdem habe man unter anderem den Wirtschaftshof hinter dem Brunnenhaus umgestaltet, die Wappenkartusche am Medusentor saniert sowie eine messwertgesteuerte Lüftungs- und Heizungsregelung in die Garnisonskirche eingebaut, um die Luftfeuchte in der Orgel zu verbessern. Für diese bauunterhaltenden Maßnahmen wurden im vergangenen Jahr 857 900 Euro aufgebracht.

Die größte Baustelle im letzten Jahr war die Georgenburg an der Westbebauung. Der Großteil der Investitionen, etwa 1,5 Millionen Euro, entfiel auf deren Sanierung. Nach dieser wird die Verwaltung zurück in die Georgenburg ziehen. Außerdem sollen eine wissenschaftliche Bibliothek und Räume für Ausstellungen entstehen. Die Arbeiten an diesem ältesten Teil sollen laut Beger im April 2018 abgeschlossen werden, die Arbeiten an den Außenanlagen im Frühjahr. Seit 1991 hat der Freistaat insgesamt rund 66 Millionen in die Sanierung der Festung gesteckt. (SZ)