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Sanierung im Ärztehaus

Wegen eines Wasserschadens gleicht die Ambulanz an der Bautzener Töpferstraße einer Baustelle. Das Wiederherstellen der Praxisräume zieht sich hin.

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© Uwe Soeder

Bautzen. Ein gesperrter Treppenaufgang, abgehängte Gänge, verlegte Praxen – im Ärztehaus an der Töpferstraße geht es etwas abenteuerlich zu. Schuld ist ein immenser Wasserschaden. In der Nacht vom 21. zum 22. Juni war im Obergeschoss des Ärztehauses ein Wasserfilter geplatzt, wie Steffen Lahode erklärte. Nach Angaben des Sprechers der Oberlausitz-Kliniken, denen auch das Ärztehaus gehört, ergossen sich daraufhin 2 000 Liter Wasser über vier Etagen. Eigentlich ging die Sanierungsfirma von einer dreimonatigen Bauzeit aus. Mitte September sollte der Schaden behoben sein. Jetzt ist klar, dass sich die Sanierung bis Mitte Oktober hinziehen wird. Nachdem über Wochen die Trockner im Einsatz waren, stellte sich heraus, dass nun doch komplette Wände und große Flächen Estrich erneuert werden müssen. In etwa vier Wochen werden laut Lahode erste Bereiche für Patienten und Mieter wieder hergestellt sein. „Weitere Bereiche, die einer intensiven Sanierung bedürfen, folgen“, so der Klinikensprecher. Da es sich um ein Medizinisches Versorgungszentrum handelt, müssen die Trocknungsvorgänge baubiologisch überwacht werden. (SZ/ma)