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Sanierung statt Abriss?

Investoren aus Düsseldorf haben Interesse an Häusern in der Fährmannstraße.

© Claudia Hübschmann

Von Udo Lemke

Meißen. Das bestätigte der Meißener Makler Hans Volker Herbold auf Nachfrage gegenüber der SZ: „Ich habe Interessenten, die würden das gesamte Areal gern kaufen“, erklärte er. Dabei handele es sich um eine Düsseldorfer Investorengruppe. Allerdings gebe es erst Vorgespräche zu dem Thema. Derzeit bemühe er sich um einen gemeinsamen Besichtigungstermin der Investoren mit dem Meißener Baudezernenten Steffen Wackwitz in der dritten Oktoberwoche.

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„Es handelt sich um erfahrene Investoren im Sanierungsbereich“, erklärte Herbold. Das bestätigte der Unternehmer Walter Hannot, der den Kontakt zu den Investoren vermittelt hatte. „Diese Interessenten haben bereits eine Reihe von Objekten in Dresden saniert.“ Hannot erklärte weiter: „Herr Wackwitz zeigte sich daran interessiert, die Option Sanierung sei auf jeden Fall weiterhin realistisch.“

Die Stadtverwaltung hatte ein städtebauliches Konzept zu den Häusern der Fährmannstraße an der Triebisch erarbeiten lassen, das deren kompletten Abriss vorsieht. Das lehnte die Kreisdenkmalbehörde ab, denn die um 1880 errichteten gründerzeitlichen Mietshäuser Nummer 1, 2, 3, 6, 7 und 8 an der Fährmannstraße und die Uferstraße Nummer 4 stehen unter Denkmalschutz. Der Gebäudebestand sei nutzbar und mit vergleichsweise moderatem Aufwand modernisier- und sanierbar, argumentiert die Denkmalbehörde.

Der Stadtrat hatte die sogenannte Triebisch-Vorstadt mehrfach mit Veränderungssperren belegt, diese laufen jedoch zum 13. April 2017 aus. Damit wäre der Weg für mögliche Investoren wieder frei.

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