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Sauna für die ganze Familie

Gerade in der kalten Jahreszeit ist ein Sauna-Besuch eine Wohltat. Wer Kleinkinder hat oder schwanger ist, sollte allerdings ein paar Dinge beachten. 

© pixabay.com (Symbolfoto)

Grundsätzlich gilt für alle Saunabesuche: Man sollte natürlich nur gehen, wenn man sich wohlfühlt. Wer glaubt, eine sich ankündigende Erkältung mit kräftigem Schwitzen noch verhindern zu können, liegt falsch. Möglicherweise verschlimmert sich die Krankheit noch durch die Temperaturwechsel, oder andere Saunagäste werden angesteckt.

Wer schon immer gern in die Sauna ging, muss auch in der Schwangerschaft nicht darauf verzichten. Frauen, die regelmäßig saunabaden, haben häufig weniger Beschwerden in der Schwangerschaft, berichtet der Deutsche Sauna- Bund e.V. Ganz nebenbei werden die Abwehrkräfte gestärkt. Durch das Wechselspiel von Wärme und Kühle wird die Durchblutung angeregt. Das ist für Schwangere ein Segen: „Wenn das Baby immer größer und schwerer wird, erhöht sich der Druck auf die Venen. Krampfadern und Thrombosen könnten die Folge sein. Durch regelmäßiges Saunabaden kann dem vorgebeugt werden“, erklärt Prof. Dr. med. Eberhard Conradi, Vorsitzender des Deutschen Sauna-Bundes. 

365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Besonders positiv: Weibliche Sauna- Fans haben offenbar eine leichtere und kürzere Niederkunft zu erwarten. Das behaupten jedenfalls Forscher aus Finnland. Und die müssen es ja wissen: Im Ursprungsland der Sauna gehen Schwangere bis kurz vor der Entbindung ins Schwitzbad. Früher kamen dort sogar viele Babys in der Sauna zur Welt. Bei vorzeitiger Wehentätigkeit ist Saunabaden allerdings tabu, auch bei Pilzinfektionen ist davon abzuraten. Wer sich unsicher ist, sollte vor dem Saunabad den Arzt um Rat fragen. 

Ist das Kind auf der Welt, gilt in der Regel, dass es erst ab dem dritten Lebensjahr mitgenommen werden soll, wenn es „trocken“ ist. Etliche Saunabetriebe bieten aber auch eine Säuglings- und Kleinkindsauna mit gesonderten Badezeiten und speziellen Kursangeboten an, meist mit extra niedrigen Temperaturen zum Beispiel von 35 Grad Celsius. Ob eine Baby- Sauna gut oder vielleicht doch schädlich ist, wird heftig diskutiert. Der Deutsche Sauna-Bund hält das Saunieren für Babys ab vier Monaten für möglich und gesundheitsfördernd, verweist dabei auf Studien. Andere halten die Belastung für das Herz-Kreislauf-System der Kleinen für zu groß. Auch hier sollte man im Zweifel den Arzt um Rat fragen. Mitunter fordern die Sauna-Betriebe auch eine ärztliche Genehmigung, bevor das Kleinkind in die Sauna darf.