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Deutschland & Welt

Schäden nach Bombensprengung

Vergangene Woche wurde in Ruhland eine Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt. Dabei wurden im Umfeld des Bahnhofs einige Scheiben zerbrochenen.

In Ruhland wurde eine auf dem Bahnhofsvorplatz entdeckte Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt.
In Ruhland wurde eine auf dem Bahnhofsvorplatz entdeckte Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt. © dpa-Zentralbild

Cottbus. Nach der Sprengung einer Weltkriegsbombe in Ruhland (Oberspreewald-Lausitz) häufen sich bei der Stadtverwaltung die Schadensmeldungen von Hauseigentümern. Die meisten und größeren Schäden nach der Sprengung auf dem Bahnhofsvorplatz seien an Objekten der Deutschen Bahn zu verzeichnen, sagte Ordnungsamtsleiter Christian Konzack am Dienstag. Aber auch im weiteren Umfeld seien an Privatgebäuden Schäden entstanden, überwiegend Glasbruch. "Wir hatten aber stärkere Schäden befürchtet", resümierte er. Die Eigentümer eines der Gebäude im Bahnhofsumfeld haben ihm zufolge keine Gebäudeversicherung. Im schlimmsten Fall bleiben sie auf den Kosten sitzen. 

Die Fliegerbombe war am vergangenen Donnerstag kontrolliert gesprengt worden. 2300 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Im eingerichteten Sperrgebiet befanden sich neben Ein- und Mehrfamilienhäusern auch zwei Kindergärten, eine Schule und ein Pflegeheim.

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Vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hieß es, Schäden aus Kriegsereignissen seien laut seiner Musterbedingungen bei Wohngebäudeversicherungen ausgeschlossen. Die Detonation einer Weltkriegsbombe gehöre nach Expertenansicht dazu. Jedoch seien die Versicherungsunternehmen nicht an diese Bedingungen gebunden. "In der Vergangenheit haben die Versicherer solche Schäden immer übernommen", sagte ein Sprecher des Verbandes. (dpa)