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Schäuble warnt vor Immobilienblase

Berlin. Wohin mit dem Ersparten, wenn es keine Zinsen bringt? Viele Deutsche investieren in Immobilien – diesen Trend sieht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kritisch. Angesichts von Mini-Zinsen und hohen Preisen betrachtet Schäuble die Lage auf dem Immobilienmarkt mit zunehmender Sorge.

Berlin. Wohin mit dem Ersparten, wenn es keine Zinsen bringt? Viele Deutsche investieren in Immobilien – diesen Trend sieht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kritisch. Angesichts von Mini-Zinsen und hohen Preisen betrachtet Schäuble die Lage auf dem Immobilienmarkt mit zunehmender Sorge. Es gebe Anzeichen für Preisentwicklungen, „die gefährlich sind“, sagte Schäuble gestern. Die Warnungen der Bundesbank nehme er sehr ernst. Die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten einen Zeitgewinn gebracht, seien aber kein dauerhafter Ersatz für notwendige Strukturreformen.

Die Bundesbank hatte in ihrem Monatsbericht Anfang der Woche davor gewarnt, dass Immobilien in deutschen Ballungsräumen derzeit viel zu teuer sind, zugleich aber die Gefahr einer Immobilienblase verneint. Zwar seien 2013 vermutlich mehr neue Wohneinheiten fertiggestellt worden als im Vorjahr. Das reiche aber nicht aus, um die Lage zu entspannen, hatten die Geldhüter erklärt. Die Preise für Wohnimmobilien hätten 2013 ihren kräftigen Aufwärtstrend mit praktisch unverändertem Tempo fortgesetzt. Insgesamt hält die Bundesbank die Immobilienpreise aber für angemessen. (dpa)

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