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Dresden

Schafstod bleibt ungeklärt

In der Nacht zum Sonntag verendete in Schönfeld ein Schaf. Der Besitzer vermutet eine Wolfsattacke. Doch klären lässt sich das nicht mehr.

© Symbolbild: dpa

Dresden hat einen Wolfsbeauftragten. Und dieser ist auch am Wochenende erreichbar. Dies ergab eine Recherche der SZ, nachdem der Besitzer eines getöteten Schafes am Montag vergeblich versucht hatte, einen Ansprechpartner in der Stadtverwaltung zu finden. 

Typische Biss- und Fraßspuren ließen ihn nämlich vermuten, dass sein Schaf in der Nacht zum Sonntag in Schönfeld offenbar von einem Wolf getötet wurde. Leider lässt sich das nun nicht mehr klären, weil DNA-Spuren nur bis zu 24 Stunden nachweisbar sind. 

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Dabei war der Tierbesitzer richtig vorgegangen, hatte zunächst die Polizei informiert. Diese hätte nach Aussage der Stadt einen Kontakt zum städtischen Bereitschaftsdienstes herstellen können. 

Doch sie fühlte sich nicht zuständig. Ab 1. August überprüft die Fachstelle Wolf beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Nutztierrisse. Bis dahin ist der städtische Wolfsbeauftragte unter 1 488 942 8 erreichbar. Der letzte Dresdner Wolfriss war im März in Weixdorf. (SZ/kh)

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