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Riesa

Schaukästen reichen nicht mehr

Ein Kommentar von Eric Weser über Bekanntmachungen der Gemeinden.

Eric Weser.
Eric Weser. © Sebastian Schultz

Es ist nichts Neues, dass Deutschland bei der Digitalisierung hinterherhinkt. Gerade im ländlichen Raum, wo Anwohner nach wie vor auf schnelle Breitbandanschlüsse warten müssen, können Bürger davon ein Lied singen. 

In dieser Hinsicht können Kommunen nicht allzu viel tun, außer vielleicht, öffentliche Mittel für den geförderten Ausbau zu beantragen und die Umsetzung der Projekte voranzubringen. 

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Klar ist auch, dass kleine Gemeinden weder Zeit, noch Personal und Mittel haben, Vorreiter in Sachen digitaler Verwaltung zu werden. Doch es gibt das ein oder andere, was Kommunen tun können. 

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Statt im Netz informiert manche Kommune nach wie vor nur an Schautafeln über Termine. Das ist zwar rechtlich sauber, ärgert aber Bürger.

Dazu gehört, Informationen zu kommunalen Brot- und Butterangelegenheiten auf den ohnehin bestehenden Gemeinde-Webseiten verfügbar zu machen. Dazu gehören auch Gemeinderatstagesordnungen. 

Schlimm genug, dass das in den meisten Kommunen nicht bereits in den Bekanntmachungssatzungen verankert ist. Zettel in Schaukästen zu hängen ist in Ordnung – aber es reicht heutzutage einfach nicht mehr aus.

E-Mail an Eric Weser

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