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Schaulaufen fürs Welterbe

Zwei Kandidaten lassen an diesem Wochenende tief blicken. Besucher können exklusiv dabei sein.

© Frank Baldauf

Von Mandy Schaks

Altenberg. Klappern gehört zum Handwerk, auch wenn dieses schon sehr alt ist und mehr Geschichte als Zeitgeist atmet. Aber schließlich gilt es, nicht zu vergessen, woher die Erzgebirgler kommen. Und es soll mit der Tradition künftig auch mehr Geld verdient werden. Die Erzgebirgler hoffen, mit ihrer Montanregion zum Welterbe erklärt zu werden. Die Protagonisten rechnen mit einer Entscheidung im Sommer nächsten Jahres. „Ein wenig Geduld brauchen wir noch“, sagt Christoph Schröder, Leiter der beiden Bergbauschauanlagen in Altenberg. Aber Schwung nehmen kann man ja schon mal. Sowohl das Besucherbergwerk in Zinnwald als auch das Bergbaumuseum in Altenberg stehen auf der Vorschlagsliste für den Welterbetitel. Anlässlich des UNESCO-Welterbetages am 3. Juni rückt Schröder seine beiden Schätze an diesem Wochenende in den Fokus der Öffentlichkeit. Interessierte können zu den Bergbau-Erlebnistagen im Erzgebirge einen Teil der Kulturlandschaft entdecken und näher kennenlernen. In Altenberg und Zinnwald werden Spezialführungen angeboten. Im Bergbaumuseum Altenberg gibt es am Sonntag darüber hinaus von 10 bis 16 Uhr Aktionen rund um Sandstein und schöne Minerale.

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Das ist los in Altenberg

Sonnabend
10.30 Uhr Sonderführung im Besucherbergwerk Zinnwald, bei der die Lagerstätte erkundet wird. Gummistiefel sind mitzubringen, Anmeldung erforderlich: 035056 31344

11.30 Uhr Welterbe-Tour im Besucherbergwerk; weitere Führungen 12.30, 13.30 und 15 Uhr.

Sonntag
10 Uhr Schatzsuche im Bergbaumuseum Altenberg

10.30 Uhr Welterbe-Tour im Besucherbergwerk Zinnwald, weitere Führungen 12, 13.30 und 15 Uhr

10.30 Uhr Wanderung zur Altenberger Pinge, zum Bergbaumuseum und auf den Förderturm des Zentralschachtes

11 Uhr Sagen und Geschichten aus dem Bergbau im Bergbaumuseum

14 Uhr Mundartgruppe und Anekdoten im Bergbaumuseum. (SZ)

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