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Sport

Schiedsrichter brechen Eislöwen-Test ab

Das Duell der Dresdner beim tschechischen Zweitligisten HC Benatky nad Jizerou beginnt freundlich und endet vorzeitig - aus Sicherheitsgründen.

Eislöwen-Profi Thomas Pielmeier kann zwar die vielen Strafminuten nicht immer nachvollziehen, findet den Spielabbruch am Ende aber folgerichtig.
Eislöwen-Profi Thomas Pielmeier kann zwar die vielen Strafminuten nicht immer nachvollziehen, findet den Spielabbruch am Ende aber folgerichtig. © Ronald Bonß

Dresden. Die Schiedsrichter haben die dritte Vorbereitunspartie der Eislöwen beim tschechischen Zweitligisten HC Benatky nad Jizerou in der 51. Minute beim Stand von 6:2 für die Dresdner vorzeitig abgebrochen. Sie konnten die Sicherheit der Spieler aufgrund der zunehmenden Härte in der Begegnung nicht mehr gewährleisten.

Die Gäste starteten sehr gut in den Test. Timon Ribnitzky traf nach vier Minuten. Petr Wiencek nutzte die Überzahl zum Ausgleich. Nick Huard brachte die Sachsen wieder in Führung. Neuzugang Dale Mitchell baute den Vorsprung weiter aus.

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Ondrej Chrtek erzielte zu Beginn des Mitteldrittels das Anschlusstor. Jordan Knackstedt stellte den alten Abstand wieder her. Neuzugang Mario Lamoureux erhöhte ihn.

Im Schlussdrittel lieferten sich beide Mannschaften ein hitziges Duell. Mitchell traf in der 50. Minute erneut für die Eislöwen. Nur wenige Sekunden später folgte der Spielabbruch.

„Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert und den Gegner unter Druck gesetzt", sagte Thomas Pielmeier. Wie in der zweiten Vorbereitungspartie hätten die Offiziellen viele Strafzeiten verteilt, die er nicht immer nachvollziehen könne. "Wir hätten das Spiel gern zu Ende gebracht, denn wir haben einen sehr guten Test abgeliefert und sind ganz deutlich die bessere Mannschaft gewesen." Letztlich sei die Entscheidung der Schiedsrichter, den Test abzubrechen, folgerichtig gewesen, "denn es hätte beiden Teams nicht geholfen, die Partie bis zur letzten Minute durchzuziehen.“ (SZ)

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