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Schienenersatzverkehr zu Ferienbeginn

Die Strecke zwischen Pirna und Bad Schandau wird am Wochenende komplett für S-Bahnen und den Fernverkehr gesperrt.

© SZ/Gunnar Klehm

Von Gunnar Klehm

Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Sächsische Schweiz. Wenn am Wochenende 10./11. Februar zwei Bahnübergänge im Kurort Rathen saniert werden, müssen nicht nur autofahrende Anwohner Umwege in Kauf nehmen. Auch für Bahnreisende wird es ab dem späten Freitagabend umständlich. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wird der Zugverkehr auf der Elbtalstrecke am ersten Ferienwochenende stark eingeschränkt. Betroffen sind sowohl die S-Bahnen der Linie S 1 zwischen Pirna und Schöna als auch Fernzüge zwischen Dresden und dem tschechischen Usti. An den Bahnübergängen in Rathen tauscht die Bahn Schotter, Schienen und Schwellen aus, hinzu kommt eine Baustelle im Bereich Pirna. Ein Gewölbebogen der Eisenbahnüberführung am Wasserwerk (Ziegelstraße) wird gegen Nässe abgedichtet. Die Bahnstrecke wird vom 9. Februar, 23 Uhr, bis 11. Februar, 24 Uhr, komplett gesperrt. S-Bahnen der Linie S 1 werden zwischen Pirna und Bad Schandau/Schöna durch Busse ersetzt, die bis zu 56 Minuten früher abfahren beziehungsweise später ankommen. Zwischen Bad Schandau und Schöna pendelt etwa alle zwei Stunden ein Zug. Im Fernverkehr fahren Busse zwischen Dresden und Usti. Der reguläre Schienenersatzverkehr wird nicht in Stadt Wehlen halten. Deshalb pendeln stündlich Extra-Busse zwischen Pirna und Wehlen. In Kurort Rathen fährt der Schienenersatzverkehr bis zum privaten Parkplatz am Ortseingang. Der Bahnübergang ist ja nicht befahrbar. Von dort aus müssen Fahrgäste zur Fähre oder in den Ort laufen. Die Baustelle kann von Fußgängern passiert werden, heißt es von der Deutschen Bahn. Am Montag, dem 12. Februar, rollen die S-Bahnen nach Angaben des Unternehmens wieder. Es komme aber noch den ganzen Tag lang zu späteren Fahrzeiten ab Königstein in Richtung Bad Schandau beziehungsweise ab Rathen in Richtung Dresden.