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Schiffsanleger-Umbau rückt näher

Knapp 900 000 Euro sind nötig, damit auf dem Berzdorfer See Boote aller Art anlegen können. Zehn Prozent davon müssen Görlitz und Schönau-Berzdorf bezahlen.

© Pawel Sosnowski/80studio.net

Görlitz. Der Bootsverkehr auf dem Berzdorfer See hat in diesem Jahr um 30 Prozent zugenommen. Das geht aus Zahlen hervor, die Manfred Dahms von den Lausitzer Wasserfreunden am Montag vor dem Planungsverband des Sees in Schönau-Berzdorf nannte. Allerdings standen auch mehr Segeltage als im Vorjahr zur Verfügung, als die Genehmigung sehr spät eintraf. Dahms ist sich sicher, dass die Zahl der Segler und Bootsfahrer in den nächsten Jahren steigen wird.

Damit sie künftig auch die vier vorhandenen Schiffsanlegestellen nutzen können, sollen sie für rund 897000 Euro so umgebaut werden, dass Segel- und Motorboote, aber auch kleine Ausflugsdampfer anlegen können. Im Moment ist das nicht möglich, weil der Abstand zwischen Wasserfläche und Anlegestelle zu hoch ist.

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Am Ende verschlingen die vier Schiffsanleger am Berzdorfer See 2,5 Millionen Euro. Machen das Görlitz und Schönau-Berzdorf mit?

Das Geld soll zu 90 Prozent vom Sächsischen Wirtschaftsministerium kommen, in die restlichen zehn Prozent müssen sich Schönau-Berzdorf und Görlitz teilen – und zwar im Verhältnis 1:3, da Görlitz drei der vier Schiffsanlegestellen besitzt. Der Görlitzer Stadtrat soll noch im Dezember über das Projekt entscheiden. Wenn die Schiffsanleger umgebaut sind, werden sie den Steuerzahler 1,7 Millionen Euro gekostet haben, in den Bau flossen bereits 800000 Euro. (SZ)