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Bautzen

Schlägerei beim Hexenbrennen

Nicht überall verliefen die Brauchtumsfeuer friedlich. Vor allem in Bautzen, Wartha und Radeberg musste die Polizei einschreiten. 

Fröhlich und friedlich feierten viele in den Mai. Doch bei einigen Hexenbrennen im Kreis Bautzen gab es Ärger.
Fröhlich und friedlich feierten viele in den Mai. Doch bei einigen Hexenbrennen im Kreis Bautzen gab es Ärger. © Foto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Das Hexenfeuer am Dienstagabend verlief aus der Sicht der Polizei ohne größere Störungen. Ärger gab es dennoch an einigen Orten. So nahmen die Beamten in den Landkreisen Bautzen und Görlitz in der Nacht zu Mittwoch insgesamt zehn Anzeigen wegen Körperverletzung, eine Diebstahlsanzeige, eine versuchte Sachbeschädigung sowie einen Verstoß wegen Abgabe alkoholischer Getränke an Minderjährige auf.

Vor allem im Bautzener Ortsteil Burk waren die Beamten gefragt. Beim Hexenfeuer an der Strandpromenade schlug ein Mann einen Jugendlichen mit einem Schlagring ins Gesicht. Hier nahmen die Polizisten eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf. In der selben Nacht bewarfen auf dem Bautzener Holzmarkt zwei Männer (20/28) einen 46-Jährigen mit Steinen, wodurch dieser eine Platzwunde am Kopf erlitt. 

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Zu viel getrunken

Im Bereich des Polizeireviers Kamenz meldeten Anwohner an der Schillerstraße in Radeberg zwei randalierende junge Männer.  Die beiden sorgten während der Morgendämmerung für Aufsehen, da sie verschiedene Schilder einer Baustelle zu Boden warfen. Polizeibeamte machten den 20-Jährigen und den 21-Jährigen kurze Zeit später ausfindig. Die beiden hatte zuvor wohl tief ins Glas geguckt. Umgerechnet 1,0 und 1,1 Promille ergab der Alkoholtest. 

Ärger gab es auch in Wartha, einem Ortsteil von Königswartha. Dort wurden mehrere Besucher des Hexenbrennens von einer Gruppe aus etwa sechs Tätern angegriffen und dabei leicht verletzt. Zu einer weiteren Körperverletzung kam es wenig später, als ein Besucher des Festes von drei Personen geschlagen wurde, welche mit einem Fahrzeug am Tatort erschienen. Die Polizei nahm die Ermittlungen zu den Straftaten auf.

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