Teilen: merken

Schlaglochpiste vor dem Jobcenter

Ein Leser beklagt den Zustand eines Parkplatzes in Kamenz.

© Matthias Schumann

Von Frank Oehl

Kamenz. SZ-Leser Norbert Müller war Ende Februar im Jobcenter Kamenz am Garnisonsplatz 4-5 im Behördenzentrum, um Belege beizubringen. Zum Parken nutze er das Areal an der Zufahrt zum Jobcentergebäude, wenn man vom Garnisonsplatz kommt. „Der Parkplatz ist allerdings in so schlechtem Zustand, dass man ihn Nutzern eigentlich gar nicht mehr zumuten kann.“ Der Beton sei größtenteils stark verwittert und zerbrochen, loser Beton liege überall herum, der anfahrende und auch parkende Pkw beschädigen könne. „Außerdem reiht sich eine Bodendelle an die nächste.“ Zum Garnisonsplatz hin beziehungsweise zum Jobcenter-Gebäude seit der Boden jedoch wieder mit Granit gepflastert, wie auch vor der Erstberatung, zu der man vom erwähnten Parkplatz über eine Treppe gelangt, wie auch zum Sozialkaufhaus Fair-Kauf-Zentrum. „Dass mal eine Bodendelle vorhanden ist, nimmt sicher jeder Besucher hin, denn durch die ständige Verkehrsbelastung bleibt das nirgends aus. Aber das hier?“ Bei der Nachfrage in der Erstberatung im Nebengebäude, wo auch die Lokalität als Feierraum gemietet werden kann, und auch im Hauptgebäude des Jobcenters wurde dem Leser mitgeteilt, dass der Platz gar nicht dem Landkreis gehört. Der Zustand sei schon mehrere Jahre unverändert so. Der Leser fragt nun: „Wem gehört der Platz, der von den meisten Kunden des JC Kamenz genutzt wird? Ist das Parken da überhaupt für die Kunden offiziell erlaubt, denn hinter dem Jobcenter gibt es ja auch Parkflächen, wo jedoch kaum Kunden parken? Ist in absehbarer Zeit eine bauliche Verbesserung geplant oder soll der Platz vom Eigentümer möglicherweise anderweitig bebaut werden, denn so ist der Platz ja kaum noch nutzbar?“

Symbolbild Anzeige
Anzeige

Durchblättern und viel sparen

Frisch, lebendig und lesefreundlich. Stöbern Sie hier online in den aktuellen Magazinen und Partnerangeboten.

Fragen über Fragen. Aber mal ganz abgesehen vom Grundstücksthema, ist dem Leser in einem Punkt natürlich zuzustimmen: Da ja Langzeitarbeitslose beziehungsweise Leistungsbezieher der Grundsicherung den Platz vornehmlich nutzen, sollte dies für die Behörde kein Grund sein, gar nichts zu tun. Die SZ macht das Problem hiermit öffentlich und wird ihm in den nächsten Tagen nachgehen ...