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Schlanke Verwaltung

Die Stadt hat sechs Beschäftigte auf 1 000 Einwohner, das liegt unter der Vorgabe des Innenministeriums.

Von Udo Lemke

Das sächsische Innenministerium legt sogenannte Personalstandsrichtwerte für die Kommunen im Freistaat fest. Danach sollte eine Stadt von der Größe Meißens mit 28 000 Einwohnern in der Verwaltung nicht mehr als 6,4 Beschäftigte je 1 000 Einwohner insgesamt ohne Tageseinrichtungen für Kinder und ohne Krankenhäuser haben. Die Stadt Meißen hatte am 30. Juni 2017 6,0 Beschäftigte je 1 000 Einwohner. Das geht aus Erhebungen des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor.

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Vergleicht man Meißen mit anderen Städten in der Region, so gibt es teils erhebliche Abweichungen, sowohl nach unten als auch nach oben. So hatte die Stadt Radebeul (34 000 Einwohner) zum selben Zeitpunkt 4,9 Beschäftigte je 1 000 Einwohner in der Verwaltung, Coswig (21 000 Einwohner) 5,2 und Riesa (30 000 Einwohner) kam auf 5,6.

Allerdings gibt es eine Reihe vergleichbarer sächsischer Städte, die teils bedeutend mehr Personal beschäftigen als Meißen. So kommt Zittau (26 000 Einwohner) auf 7,3 Beschäftigte pro 1 000 Einwohner und Hoyerswerda (33 000 Einwohner) gar auf 9,3. (SZ/ul)