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Schlappe für AfD-Chefin Petry

Entgegen eines von Petry geprägten Vorstandsbeschlusses dürfen Pegida-Organisatoren nun doch auf Veranstaltungen der AfD reden.

© dpa

Dresden. Im parteiinternen Machtkampf mit der Patriotischen Plattform hat die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry eine Niederlage hinnehmen müssen. Entgegen eines von ihr geprägten Vorstandsbeschlusses dürfen Pegida-Organisatoren nun doch auf Veranstaltungen der AfD reden. Umgekehrt gilt das ebenso. Das entschied das Bundesschiedsgericht der Partei. Für Petry ist das umso ärgerlicher, da vor dem Gericht die Patriotische Plattform aus Sachsen siegte. Petry ist auch Landesvorsitzende der AfD im Freistaat.

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Der Streit hatte sich nach dem Auftritt des sachsen-anhaltinischen AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider im Mai bei Pegida in Dresden entzündet. Tillschneider hatte in seiner Rede unter anderem das Bundesverdienstkreuz für Pegida-Gründer Lutz Bachmann gefordert. Petry wertete das als „bewussten Affront“ gegen die Sachsen-AfD.

Unterdessen betonte der sächsische AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer in der Leipziger Volkszeitung erneut, Pegida habe keine Bedeutung für die Partei. „Jedenfalls nicht die Organisatoren rund um Lutz Bachmann. Mit denen haben wir akute Probleme“, sagte Wurlitzer. Als denkbaren Koalitionspartner in Sachsen nannte Wurlitzer die CDU. (SZ/uwo/epd)

Zu diesem Artikel gibt es eine Korrektur: „In eigener Sache“

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