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Löbau

Wie steht's ums Schlechteberg-Denkmal?

AfD-Abgeordneter Mario Kumpf sorgt sich um dessen Zustand. Nach seinem Hinweis hat nun die Denkmalschutzbehörde eine Einschätzung gegeben.

So sieht's am und um das Denkmal aus.
So sieht's am und um das Denkmal aus. © Mario Kumpf

Das Krieger-Denkmal am Fuße des Schlechtebergs in Ebersbach hat seinen Glanz, fast schon seine Existenz verloren und bedarf dringender Pflege. Davon ist zumindest der AfD-Landtagsabgeordnete und Stadtrat Mario Kumpf überzeugt. "Die fehlende Beachtung ist nicht nur mir ein Dorn im Auge, sondern auch anderen Einwohnern", sagt er. 

Weil ihn der aus seiner Sicht verwahrloste Zustand ärgert, hat er jetzt die Denkmalschutzbehörde eingeschaltet - um eine Experten-Einschätzung zu bekommen. Nach ersten Informationen von dort muss der Zeitzeuge der Geschichte rekonstruiert und gepflegt werden. Nach dem ersten Besichtigungstermin wird ein Gutachten sowie eine Dokumentation zum Denkmal erstellt und der Stadtverwaltung übergeben. Dort hatte Mario Kumpf Anfang des Jahres ein Gespräch mit Bürgermeisterin Verena Hergenröder (parteilos), wo er unter anderem das Schlechteberg-Denkmal ansprach. 

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Der damalige Ebersbacher Bürgermeister Gocht ließ es am 2. Juni 1924 für 300 im ersten Weltkrieg gefallene Ebersbacher Einwohner und Soldaten errichten, entworfen wurde es von Gemeindebaumeister Rietschel und geschaffen durch den Bildhauer Hohlfeld aus Ebersbach. "Es dient zum Gedenken sowie zur Mahnung an die nächsten Generationen", so Mario Kumpf. Das Denkmal ist eines von 1.005 in Ebersbach-Neugersdorf, die teilweise touristisch vermarktet werden.

Der Aufgang zum Denkmal.
Der Aufgang zum Denkmal. © Mario Kumpf

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