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Schleppender Ticketverkauf fürs erste Heimspiel

Nicht einmal 10.000 Tickets kann Dynamo Dresden für das erste Heimspiel der Saison am Montag verkaufen.

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Dresden. Beim Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ist die Vorfreude auf das erste Heimspiel in der neuen Saison getrübt. Nach der 1:2-Auftaktniederlage in Bochum üben sich die Fans vor dem Duell am Montagabend gegen 1860 München in Zurückhaltung, denn bisher wurden nur 8.600 Tickets verkauft. „Ich bin sehr überrascht davon und wir müssen uns Gedanken machen, was da los ist“, sagte Trainer Ralf Loose am Sonntag.

Bei der Montags-Partie dürfen nach einem Teilausschluss der Zuschauer ohnehin nur 13.000 eigene und 3.000 Gästezuschauer ins Stadion. Damit ahndete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Vorkommnisse im Heimspiel der vergangene Saison gegen 1860 München und beim FSV Frankfurt. Im Vorverkauf durfte jeweils nur ein Ticket pro Person erworben werden. Zudem mussten die Fans ihren Namen angeben, der dann auf dem Ticket steht, am Spieltag muss zudem gegen Aufforderung den Personalausweis vorgezeigt werden. „Das ist in unseren Augen ein Grund für den schleppenden Vorverkauf, aber auch andere Faktoren wie die weite Anreise der Fans von außerhalb an einem Montagabend spielen eine Rolle“, erklärte Henry Buschmann, Mitarbeiter der Dynamo-Kommunikationsabteilung.

Trotz der geringeren Unterstützung will das Loose-Team in die Erfolgsspur finden. Dabei wird der Coach auf Stürmer Pavel Fort verzichten. Für ihn rückt der Franzose Idir Ouali in die Startelf, wird als Mittelfeldspieler Fort aber nicht eins zu eins ersetzen. Verzichten muss der Coach auf Innenverteidiger Bjarne Thoelke, der sich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hat. (dpa)