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Sachsen

Kühllaster-Fahrer sitzt in Haft

Nachdem an der A 17 Migranten in einem Lkw entdeckt wurden, wurde Haftbefehl gegen den Fahrer erlassen. Und es gibt neue Schleusungen.

In diesem Laster wurden die Migranten am Dienstagabend entdeckt.
In diesem Laster wurden die Migranten am Dienstagabend entdeckt. © Tino Plunert

Berggießhübel. Gegen den 57 Jahre alten Fahrer des Kühllasters, in dem am Dienstag 31 Migranten entdeckt wurden, ist Haftbefehl am Amtsgericht Pirna erlassen worden. Das bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag. Weitere neue Erkenntnisse gebe es in dem Fall bislang nicht.

Bei einer Kontrolle auf der Autobahn 17 nahe der tschechisch-sächsischen Grenze waren am Dienstagabend Männer im Alter zwischen 18 und 47 Jahren im Laderaum gefunden worden. Sie sollen aus der Türkei, Syrien, dem Iran und dem Irak stammen. 

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Erstmals seit 2015 ist die Bundespolizei wieder mit Großschleusungen in Lkws konfrontiert. Der Trend verstärkt sich und das hat auch mit Corona zu tun.

Unterdessen wurden am Mittwoch in der Gegend erneut Migranten aufgegriffen. Die Bundespolizei stoppte zwischen Liebenau und Breitenau eine Gruppe von vier Menschen, die orientierungslos wirkten. Aus einem Hubschrauber heraus wurden dann laut Polizei noch einmal vier Menschen gefunden, die sich im Unterholz versteckt hatten. Es handle sich um drei Afghaninnen, darunter ein sechsjähriges Mädchen sowie Flüchtlinge aus dem Irak, Syrien und der Türkei. Die Ermittlungen zu dieser mutmaßlichen Schleusung dauerten ebenfalls an. (dpa)

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