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Pirna

Schleuser gefasst

Die Bundespolizei stoppt auf der A17 einen Kleinbus. Vier Insassen haben keine gültigen Einreisedokumente. Bleiben dürfen sie dennoch.

© Symbolbild: dpa

Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel stoppten am Sonntag kurz nach Mitternacht auf der A17 ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung, welches in Richtung Dresden unterwegs war. Der Fahrer (50 Jahre) und Beifahrer (37) konnten sich gegenüber den Beamten als aserbaidschanische Staatsangehörige legitimieren. Weiterhin waren in den vorgelegten nationalen Reisepässen gültige Visa vorhanden. Im VW Multivan befanden sich noch weitere vier Insassen (5 bis 40Jahre) ebenfalls aus Aserbaidschan. Ihre Reisepässe waren mit italienischen Kurzzeitvisa versehen. Im Rahmen der polizeilichen Einreisebefragungen stellte sich heraus, dass die vier Insassen die Einreisevoraussetzungen nach dem Schengener Grenzkodex nicht erfüllten.

Im Zuge der Kontrolle stellt die vier einen Antrag auf Asyl, woraufhin ihre Weiterleitung zur zuständigen Behörde nach Dresden erfolgte.

Zurück in die Heimat!

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Gegen den Fahrer und den Beifahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen der Bundespolizei richten sich gegen die Organisatoren der Schleusung. (SZ)

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