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Schleusung vereitelt

Die Bundespolizei stoppt ein verdächtiges Fahrzeug. Fünf der 13 Insassen müssen zurück nach Tschechien.

© Symbolbild: Marko Förster

Pirna/Breitenau. Am Freitag konnten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der S 173 bei Pirna eine Schleusung verhindern. Am Nachmittag überprüften die Beamten bei Dohma einen Kleintransporter mit moldauischer Zulassung. Neben dem Fahrer (32), einem Rumänen, und dem moldauischen Beifahrer (45) befanden sich noch weitere elf Mitreisende im Fahrzeug.

Im Rahmen der polizeilichen Einreisebefragungen stellte sich heraus, dass fünf moldauische Staatsangehörige über nicht ausreichende Barmittel verfügten. Zudem machten sie gegenüber den Beamten unglaubwürdige Angaben hinsichtlich ihres Reisezwecks und Reiseziels hier in Deutschland beziehungsweise in Belgien.

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Aufgrund der Gesamtumstände wurde gegen den Fahrer und den Beifahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Gegen die moldauischen Reisenden wird wegen des Verdachtes der unerlaubten Einreise ermittelt. Den fünf Personen aus der Republik Moldau wurde die Einreise in das Bundesgebiet untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung erfolgte ihre Zurückschiebung nach Tschechien.

Die nächsten dreieinhalb Monate verbringt ein bulgarischer Staatsangehöriger in Haft. Der 33-Jährige ging der Bundespolizei auf der A 17 ins Netz. Bereits im Januar 2015 war er durch das Amtsgericht Tiergarten wegen Betrug zu einer Geldstrafe von 1 590 Euro verurteilt worden, welche er jedoch nie bezahlte. Er konnte die Geldstrafe auch diesmal nicht begleichen, weshalb er jetzt eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt. (szo)