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Schlitten raus!

Die Rammenauer feiern am Sonnabend eine Schlittenparty. Aber nicht nur dort wird winterlicher Spaß geboten.

© Steffen Unger

Von Constanze Knappe

Endlich Rodeln. Der dicke Flockenwirbel kann Jennifer, Jessica und Loreen nicht davon abhalten. Jede Menge Neuschnee gab es in den vergangenen Tagen. Die drei Mädels aus Rammenau testen deshalb schon mal den Hang gegenüber der Heimatscheune. Mit Blick auf das Schloss steigt dort am Sonnabend um 14 Uhr die erste Rammenauer Schlittenparty. Der Heimatverein hat sich dafür den Hut aufgesetzt. Spaß ist garantiert, wenn die Schlitten den 80 Meter langen Hang hinunter sausen. Wieder hoch auf den Berg ist es etwas beschwerlicher. An die zehn, vielleicht sogar 15 Minuten – je nach Alter der Kinder – dauert es vermutlich, bis man wieder oben ist. „Damit bei dieser Anstrengung keiner die Lust verliert, wird ein Traktor die Schlitten wieder hochziehen“, erklärt Vereinsvorsitzender Udo Mangelsdorf. Das habe die Geißmannsdorfer Agrar GmbH zugesagt. Vorab wird der Landwirtschaftsbetrieb die Piste schieben und damit im wahrsten Sinne des Wortes für ein reibungsloses Rodelvergnügen sorgen.

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Heiße Musik und heiße Getränke

Zwar gibt es bei Rammenau Berge, aber keinen ausgewiesenen Rodelhang. Am „Schlossblick“ haben sich die Bewohner des Ortes in der Vergangenheit des Öfteren Mal auf ihre Schlitten gesetzt. Aber eine Party, das ist neu. Entsprechend groß ist nicht nur bei Kindern die Freude darauf. An die 150 Leute werden zu dem Rodelvergnügen erwartet, querbeet durch alle Altersklassen. Und weil selbst bei einer Party im Schnee heiße Musik nicht fehlen darf, wird für selbige ebenso gesorgt wie für heiße Getränke. Der Heimatverein bietet in der Schutzhütte „Schlossblick“ oberhalb des Hangs zum Beispiel Glühwein und Kinderpunsch an. Außerdem wird der Grill angeheizt. Sieben Vereinsmitglieder wollen den Nachmittag zu einem schönen Erlebnis machen. Jeder, der Lust hat, kann mitrodeln. Eintritt kostet das Vergnügen nicht.

Beachparty im Jugendklub

Auf die Idee einer solchen Party sei man bereits im vorigen Winter gemeinsam mit dem Jugendklub Rammenau gekommen, erklärt Udo Mangelsdorf. Leider musste das Vorhaben dann aber mangels weißer Pracht auf die nächste Saison verschoben werden. Zudem hatten sich die jungen Leute eine Après-Ski-Party gewünscht. Weil es aber im Dorf offenbar nicht allzu viele begeisterte Skifahrer gibt, steigt nun eine Schlittenparty. Die Allererste in Rammenau überhaupt. Ironie des Schicksals: Jugendliche aus dem Klub werden am Sonnabend wohl kaum Zeit haben, sich auf einen Schlitten zu setzen. Sie haben für den Abend jede Menge vorzubereiten. Denn dann steigt im Klub eine Beachparty. Das sei zwar schade, so Udo Mangelsdorf, doch mit dem Termin für die Schlittenparty sei man an die Wetterlage gebunden und habe sich daher kurzfristig für diesen Sonnabend entschieden. Vielleicht komme man ja im nächsten Jahr zusammen. Auf jeden Fall soll die Party zur Winterzeit keine einmalige Sache bleiben. Schon jetzt ist im Arbeitsplan des Rammenauer Heimatvereins für den Januar 2017 wiederum eine solche Schnee- und Schlittenparty auf dem Hang am „Schlossblick“ vorgesehen wie übrigens auch das erste „Baumbrennen“ gemeinsam mit der Feuerwehr. „Wir wollen die Leute auch im Winter raus aus ihren Häusern kriegen“, so Udo Mangelsdorf. Das Interesse, sich an der frischen Luft zu treffen, um miteinander zu schwatzen und gemütlich beisammen zu sein, ist auch in der kalten Jahreszeit groß.

Aktiv im Schnee und auf Eis

Rodeln in Putzkau mit Lagerfeuer

„Bahn frei!“ dürfte Sonnabend zum Schlachtruf vieler Putzkauer werden. Denn der Jugendklub lädt ab 15 Uhr zur Rodelparty ein. Gerodelt wird am Hang gegenüber dem alten Spritzenhaus an der Neukircher Straße. 50 bis 60 Meter geht es dort abwärts. „Der Hang ist breit genug, sodass dort viele gleichzeitig hinunter sausen können“, sagt Marcel Baumgart, der Vorsitzende des Putzkauer Jugendclubs.

Die Klubmitglieder sind partyerfahren – und sie sorgen dafür, dass viele beim Rodeln auf ihre Kosten kommen. Sie planen einen (langen) Nachmittag für die ganze Familie. Dafür werfen sie den Grill an, verkaufen Steaks und Bratwürste. Zum Aufwärmen gibt’s weißen Glühwein, Jagertee und Tee, für Hartgesottene auch Bier. Es gibt ein Lagerfeuer. Schlitten gefahren wird, solange die Leute Lust haben. Mit Einbruch der Dunkelheit wird der Rodelhang mit Fackeln beleuchtet. (szo)

Nachtrodeln in Uhyst bis Mitternacht

„Bahn frei!“ dürfte Sonnabend zum Schlachtruf vieler Putzkauer werden. Denn der Jugendklub lädt ab 15 Uhr zur Rodelparty ein. Gerodelt wird am Hang gegenüber dem alten Spritzenhaus an der Neukircher Straße. 50 bis 60 Meter geht es dort abwärts. „Der Hang ist breit genug, sodass dort viele gleichzeitig hinunter sausen können“, sagt Marcel Baumgart, der Vorsitzende des Putzkauer Jugendclubs.

Die Klubmitglieder sind partyerfahren – und sie sorgen dafür, dass viele beim Rodeln auf ihre Kosten kommen. Sie planen einen (langen) Nachmittag für die ganze Familie. Dafür werfen sie den Grill an, verkaufen Steaks und Bratwürste. Zum Aufwärmen gibt’s weißen Glühwein, Jagertee und Tee, für Hartgesottene auch Bier. Es gibt ein Lagerfeuer. Schlitten gefahren wird, solange die Leute Lust haben. Mit Einbruch der Dunkelheit wird der Rodelhang mit Fackeln beleuchtet. (szo)

Eislaufen in Seeligstadt auf spiegelglatter Fläche

Wenn es draußen klirrt vor Kälte, dauert es nie lange und die Seeligstädter laden zum Schlittschuhlaufen auf gut gepflegter Natureisfläche ein. Hier spannt sich der Sportverein vor den Karrn – und der lädt jetzt für Sonntag ab 14 Uhr zum Wintervergnügen aufs Eis ein. „Für ein kleines Tagesangebot an Essen und Trinken ist gesorgt“, sagt Ilko Keßler, Vorsitzender des Sportvereins.

Die Natureisfläche der Seeligstädter ist ihr Dorfteich, den sie zum Eisstadion erklärt haben. Zurzeit ist dort das Eis rund 15 Zentimeter stark. Wenn es dunkel geworden ist, kann das Rund beleuchtet werden. Damit es spiegelglatt ist, schieben die Seeligstädter auf der Eisfläche Schnee. Eislaufen ist in Seeligstadt aber nicht nur zur offiziellen Party am Sonntagnachmittag möglich, sondern jeden Tag. Von 15 bis gegen 20 Uhr ist ein Vereinsmitglied vor Ort. Gelaufen wird auf eigene Gefahr, aufwärmen kann man sich im Vereinsheim. (szo)

Drei offene Lifte und fast 100 Kilometer Loipen

Abfahrt frei für Skifahrer: Die Liftanlage am Räumicht in Sebnitz ist am Sonnabend 9 bis 20 und Sonntag 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Skilift in Rugiswalde läuft Sonnabend 9 bis 20 Uhr und Sonntag 9 bis 19 Uhr. In Sohland gibt es Liftbetrieb am Sonnabend und Sonntag je 10 bis 20 Uhr.

Darüber hinaus erwarten die Skisportfreunde im Oberland an die hundert Kilometer gespurte Loipen. Allein auf dem Rundkurs um das Skisportzentrum Tännicht in Sohland sind es rund 70 Kilometer. Weitere zwölf Kilometer kommen von Neukirch aus im Gebiet zwischen Valtenberg und Hohwald hinzu – Einstieg am Waldschlösschen in Neukirch. Überdies gibt es drei Kilometer Loipen über Wiesen und Felder: Einstieg an der Georgenbadstraße Neukirch. An der Grenzstraße in Steinigtwolmsdorf beginnen Rundkurse zwischen anderthalb und sechs Kilometern, die sich kombinieren lassen. (szo)

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