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Schloss Fürstenstein als barocke Perle

Görlitz. Schloss Fürstenstein (Zamek Ksiaz) ist unter dem Titel „Die barocke Perle Schlesiens“ eine reich bebilderte, ausführliche Publikation des renommierten Kunsthistorikers Arne Franke gewidmet, die jetzt im Görlitzer Senfkorn erschienen ist.

Görlitz. Schloss Fürstenstein (Zamek Ksiaz) ist unter dem Titel „Die barocke Perle Schlesiens“ eine reich bebilderte, ausführliche Publikation des renommierten Kunsthistorikers Arne Franke gewidmet, die jetzt im Görlitzer Senfkorn erschienen ist.

Hervorgegangen aus einer piastischen Burg, war Schloss Fürstenstein seit dem 16. Jahrhundert Sitz der Familie von Hochberg. In den 1920er Jahren folgten familiäre Zerrüttung, wirtschaftlicher Niedergang und letztlich die Enteignung der fürstlichen Familie durch die Nazis. Ein zerstörerischer, nie vollendeter Umbau durch die Organisation Todt verwüstete das prachtvolle Schlossinnere weitgehend. In den vergangenen Jahren wurde das Schloss weitgehend saniert und um eine ständige Ausstellung zahlreicher, wertvoller historischer Aufnahmen zum damaligen Leben der hochadligen Familie und dem Schlossalltag bereichert. Heute bildet Schloss Fürstenstein die meistbesuchte touristische Attraktion Schlesiens. (SZ)

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Arne Franke, Schloss Fürstenstein – Die barocke „Perle Schlesiens“, Senfkorn Verlag, 84 Seiten, 7,90 Euro.

www.senfkornverlag.de