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Schmalspurbahn feiert 120. Jubiläum

Die Mitglieder des Schwarzbachbahnvereins in Kohlmühle arbeiten viel für ihren Traum. Jetzt gibt es was zu feiern.

© Frank Zirnstein

Von Anja Weber

Kohlmühle. Im Jahr 1897, genau am 30. April, wurde die Schmalspurbahnstrecke von Kohlmühle nach Hohnstein nach nur einem Jahr Bauzeit eröffnet. Grund genug für die Mitglieder des Schwarzbachbahnvereins zu einer großen Fete auf den Bahnhof nach Goßdorf-Kohlmühle einzuladen.

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Die Strecke selbst wurde zwar im Mai 1951 wieder stillgelegt. Doch ein großer Traum wie auch Ziel ist es, einen Teil der Strecke, und zwar von Kohlmühle bis nach Lohsdorf, wieder in Betrieb zu nehmen. Für diesen Plan arbeiten die Vereinsmitglieder schon viele Jahre in ihrer Freizeit. Am 30. April und am 1. Mai wollen sie erst einmal mit vielen Gästen feiern.

Und damit die Besucher auch etwas Fahrgefühl spüren können, verkehrt am 30. April ab 14  Uhr eine 500-Millimeter-Feldbahn auf dem Bahnhofsgelände und lädt zum Mitfahren ein. Darüber informiert Marko Thoms vom Vorstand des Vereins. Am Abend wird dann auf dem Gelände das Walpurgisfeuer entzündet.

Am 1. Mai beginnen die Feldbahnfahrten und Feierlichkeiten auf dem Kohlmühler Bahnhofsgelände ab 10 Uhr. Das Ende ist gegen 17.30 Uhr geplant. Außer den Feldbahnen ist erneut der teilrenovierte Bahnhof geöffnet. Dort ist unter anderem eine kleine Modellbahn zu sehen, auf der der Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle zu Zeiten der Schmalspurbahn nachgebildet ist. Eintritt ist an beiden Tagen frei. Besucher können auch mit der Nationalparkbahn anreisen. Diese verkehrt ab Sebnitz zu den geraden Stunden immer ab Viertel und ab Bad Schandau in den ungeraden Stunden immer Viertel und das alles im Zwei-Stunden-Takt. Fahrkarten der Tarifzone Neustadt gelten neben Tarifzone Bad Schandau auch bis Goßdorf-Kohlmühle.

Der Schwarzbachbahnverein hofft nun auf viele Gäste. Denn auch das Bahnhofsgelände kann sich sehen lassen. Das hatte der Verein unlängst mit Fördermitteln teilsanieren lassen. Ein kleines Museum ist ebenfalls entstanden.