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Schmalspurbahn für die Festung

Lebuser Land. Mit knapp 1,4 Millionen Euro unterstützt die Europäische Union ein gemeinsames Projekt des Schlachtenmuseums auf den Seelower Höhen und des Museums Festungsfront Oder-Warthe-Bogen im Lebuser Land in Polen.

Lebuser Land. Mit knapp 1,4 Millionen Euro unterstützt die Europäische Union ein gemeinsames Projekt des Schlachtenmuseums auf den Seelower Höhen und des Museums Festungsfront Oder-Warthe-Bogen im Lebuser Land in Polen. Durch die Begleitfinanzierung soll unter anderem das Ausstellungsgebäude in Pniewo, in der Gemeinde Miedzyrzecz (Meseritz) gründlich umgebaut werden.

Es bekommt eine Multi-Media-Ausstattung, um die Geschichte des sogenannten Ostwalls zeitgemäß zu vermitteln. Das Projekt sehe zudem die Installation einer elektrischen Schmalspurbahn auf den ehemaligen Feldbahngleisen vor. Besucher können damit Teile des unterirdischen Tunnelsystems, das unter anderem aus Munitionslagern, Kasernen, Werkstätten und Maschinenräumen von Panzerwerken bestand, besichtigen, sagte der Museumsdirektor einem regionalen Onlineportal.

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Das Vorhaben soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Derzeit bietet das Museum ganzjährig zwei unterirdische Besucher-trassen von 1,5 bis 2,5 Stunden Dauer in der Ortschaft Boryszyn (Burschen) an. Sie führen zum erneuerten Panzerwerk 717. Zwischen dem 15. April und dem 30. August werden auch Extremtrassen von acht Stunden Dauer für die Erkundung des Festungsuntergrunds angeboten. Touristen könnten zudem in den Sommermonaten Fahrten auf historischen Armeefahrzeugen unternehmen beziehungsweise zu Fuß oder per Rad die Erdobjekte des Museums erkunden. (kpl)

www.petla-boryszynska.de, www.ostwall.pl