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Bauen und Wohnen

Schneehaufen darf nicht die Sicht nehmen

Wer im Winter vor seinem Haus zur Schippe greift, kann einiges falsch machen. Denn der Schnee darf nicht an jedem Ort aufgehäuft werden.

Nicht nur der Gehweg soll nach dem Schneeschieben gefahrlos begehbar sein: An der richtigen Stelle gelagert, behindern Schneehaufen auch keine Autofahrer und Fußgänger.
Nicht nur der Gehweg soll nach dem Schneeschieben gefahrlos begehbar sein: An der richtigen Stelle gelagert, behindern Schneehaufen auch keine Autofahrer und Fußgänger. © dpa/Felix Kästle

Berlin. Beim Schneeräumen kommt es nicht nur darauf an, die Wege für Fußgänger frei zu halten und eisglatte Stellen zu streuen. Der geräumte Schnee muss auch an der richtigen Stelle gelagert werden: So dürfen Haltestellen, Ein- und Ausfahren, Radwege sowie Behindertenparkplätze durch den aufgetürmten Schnee nicht blockiert werden. Das erklärt der Verband der Immobilienverwalter Deutschland.

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Grundsätzlich sind die Eigentümer fürs Schneeräumen auf dem eigenen Grundstück verantwortlich. Diese Aufgabe kann aber an die Mieter weitergeben werden. Außerdem kann die Gemeinde vorschreiben, dass Hauseigentümer dafür sorgen müssen, dass auch der angrenzende öffentliche Gehweg gefahrlos begehbar ist. Werden die Wege nicht ordnungsgemäß geräumt, haften Eigentümer im Schadensfall.

Einige Stellen müssen frei bleiben

Auf Gehwegen sollte der Schnee zur Straße hin aufgetürmt werden, rät der Verband. Dabei müssen Kanaleinläufe und Hydranten frei bleiben. So kann Tauwasser gut abfließen und im Notfall sind wichtige Stellen erreichbar.

Vorsicht gilt an Kreuzungen und Einmündungen. Denn die Schneehaufen dürfen Autofahrern nicht die Sicht nehmen. Ein geeigneter Ort für den Schnee ist meist auch das eigene Grundstück, erklärt der Verband. Dort kann der Schnee dann auch hoch getürmt werden. Setzt das Tauwetter ein, heißt es Aufräumen: Übrig gebliebenes Streugut müssen Eigentümer oder Mieter zusammenkehren und entsorgen. (dpa/tmn)