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Schneeregen und Blechschäden

Die temporäre Rückkehr des Winters am Mittwoch konterte der Winterdienst mit vollem Einsatz aller Mitarbeiter samt Überstunden beim Straßensalzen - trotzdem schepperte es mehr als sonst.

© David Ebener / dpa

Dresden. Freie Straßen für freie Bürger: Damit der Berufsverkehr trotz erneuten Wintereinbruchs am Mittwoch entspannt rollen konnte, scheute die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben weder Mühen noch Kosten.

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Vom Mut, nicht wegzusehen.  

Joachim Gauck erinnert zum 30-jährigen Jubiläum an den Beginn der Wende in der DDR. 

Zum Finale der kalten Jahreszeit, in den nächsten Tagen soll es dann ja doch erheblich wärmer werden, boten die Mitarbeiter des Winterdienstes dem Schnee die Stirn mit reichlich Salz - die Schneeschieber durften bei den gemessenen fünf Zentimetern im Depot bleiben.

Die Spätschicht sei am Dienstag bis nach 21 Uhr durch die Straßen der Stadt gefahren und habe diese fleißig gesalzt, meldete die Stadt und die Frühschicht holte ihre Fahrzeuge am Mittwoch bereits gegen 3 Uhr aus den Garagen zum Räumen der weißen Wege. „Beide Teams waren mit allen Arbeitskräften und sämtlicher Technik im Einsatz“, schrieb die Stadt.

Zum großen Showdown mobilisierte der Winterdienst alle 46 Arbeitskräfte mit 42 Streufahrzeugen und sorgte somit zumindest theoretisch für ein hohes Maß an Sicherheit auf den Straßen. Praktisch sah das dann doch etwas anders aus, wie die Polizei mitteilte. Kracht es an normalen Tagen durchschnittlich 90 mal auf Dresdens Straßen, so lag die Blechschaden-Quote gegen 10 Uhr bereits bei 49 Treffern. Auch wenn es im Laufe des Mittwochs mögliche Niederschläge laut Wettervorhersage nur noch als Regen auf die Straßen prasseln sollen, patrouilliert die Spätschicht des Winterdienstes bis 21 Uhr auf den Straßen. (szo)