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Pirna

Schnellverfahren für Serientäter

Von einer Kontrolle der Bundespolizei ging es für einen jungen Mann direkt ans Pirnaer Gericht.

Am Amtsgericht Pirna endete die Reise eines Georgiers. Im Schnellverfahren wurde der Mann verurteilt.
Am Amtsgericht Pirna endete die Reise eines Georgiers. Im Schnellverfahren wurde der Mann verurteilt. © Archiv/Klingbeil

Die Reise eines 29-jährigen Georgiers endete am vergangenen Freitag hinter Gittern. In den Nachtstunden kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Reisebus auf der A17. Im Bus befand sich neben weiteren Insassen auch der 29-Jährige. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann aus Georgien die Einreisevoraussetzungen für das Bundesgebiet nicht erfüllte. Weiterhin ergab die Überprüfung, dass gegen ihn bereits ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland bis 2022 bestand. 

Der Georgier war unter anderem wegen Betruges und Urkundenfälschung bei den Staatsanwaltschaften in Heilbronn, Gera und Nürnberg bereits aktenkundig erfasst. Aufgrund der kriminellen Handlungen im Bundesgebiet hatte der Gesuchte, noch am selben Tag, einen Termin bei Gericht.

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Nach Anregung durch die Bundespolizei erfolgte durch die Staatsanwaltschaft Pirna die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens am Amtsgericht Pirna. Der georgische Staatsangehörige wurde zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 180 Tagen verurteilt. Außerdem verhängte die Justiz gegen den Verurteilten eine Geldstrafe in Höhe von 18.000 Euro. Auch nach Zahlung der Geldstrafe darf er vier Jahre lang nicht in das Bundesgebiet einreisen. Nach Abschluss des beschleunigten Verfahrens erfolgte die Zurückschiebung des Georgiers nach Tschechien.

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