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Feuilleton

Schöner schenken mit sächsische.de

Womit mache ich meinen Lieben Weihnachts-Freuden? Wir öffnen an jedem Tag im Advent eine Kalendertür und geben Tipps. Tag 8 mit Philipp Demankowski.

Philipp Demankowski gibt heute Tipps für Geschenke.
Philipp Demankowski gibt heute Tipps für Geschenke. © SZ

Von Philipp Demankowski

Der Oldschool-Geschenke-Antrieb ist der einzige, der für mich zählt: Menschen eine Freude zu machen. Keine Selbstbeweihräucherung und auf keinen Fall Geschenkpapier, das gekauft werden muss. Zeitungspapier reicht. Was für ein Meta-Kommentar wäre es denn, wenn das Geschenk genau in diesen Beitrag hier eingepackt wäre - ausgedruckt natürlich. 

Leben und Genuss

Für Genießer genau das Richtige! Leckere Ideen, Lebensart, Tradition und Trends gibt es in der Themenwelt Augusto.

Für die Ohren

Egal, ob Cumbia aus Kolumbien, Highlife aus Ghana oder Psych-Funk aus Thailand. Für jedes noch so abseitige Genre gibt es fleißige Archivler, die mal eine Compilation zusammengeklaubt haben. Das lindert nicht nur das Fernweh und eröffnet neue Perspektiven auf Musikgeschichte. Auch visuell sind die Sampler ein Erlebnis, kommen sie doch nicht selten einem veritablen Fotoband gleich.

Für die Augen

Die Menschen müssen mehr ins Kino gehen. Kein 4K Ultra HD-Highend-Gerät kann das Gefühl ersetzen, zusammen mit Filmliebhabern Emotionen vor der großen Leinwand zu durchleben. Mit nachhallendem Effekt funktioniert das etwa im Boutique-Kino Thalia besonders gut.

Für den Kopf

Wer Sprache mag, kann den leider verstorbenen Roger Willemsen nicht ignorieren. Seine „Deutschlandreise“ hat zwar fast 20 Jahre auf dem Buckel, kann aber alle zwei Jahre wieder hervorgeholt werden. Die Menschen und ihre Marotten, die der Autor auf der Zugfahrt von Konstanz bis Kap Arkona traf, kennt ohnehin auch heute noch jeder.

Fürs Herz

Alle haben Angst vor Orientierungslosigkeit in der immer rasanteren Lebenswelt. Dabei muss man nicht zwangsweise überall mitrennen. Engagement in der unmittelbaren Nachbarschaft reicht schon. Stadtteilarbeit ist eine naheliegende Möglichkeit, um etwas zu bewegen. Fast jedes Viertel hat einen entsprechenden Verein, der sich um Koordination kümmert und als Anlaufstelle dient. Als Geschenk eignet sich zudem schon ein Korb mit Kostbarkeiten aus dem Laden nebenan.

Fürs Rückgrat

Nochmal kurz Rekurs zum Thema Verpackung: Für das korrekte Einwickeln des Pausenbrots benutzen Kantinenköniginnen und -könige von Welt heute kein Silberpapier, sondern wiederverwendbare Bienenwachstücher. Das Dresdner Startup Apinima hat dafür Varianten entwickelt, die ausnahmslos gut aussehen.

Hier lesen Sie die Geschenke-Tipps der anderen SZ-Redakteure