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Schon 25 Sachsen an Grippe gestorben

Die zweite Ferienwoche brachte zwar weniger Neuerkrankungen. Es starben aber überdurchschnittlich viele an Komplikationen.

Lungen- oder Herzmuskelentzündungen führen meist zum Tod nach Grippe. © dpa/Maurizio Gambarini

Die zweite Winterferienwoche hat zwar die erhoffte Entspannung bei den Neuerkrankungen gebracht, doch überdurchschnittlich viele sind an Komplikationen der Grippe gestorben – allein neun in der letzten Februarwoche. Die Zahl der Todesfälle stieg seit Oktober im Freistaat damit auf 25, teilte das Gesundheitsministerium Sachsen am Freitag mit.

Meist sind es Lungen- oder Herzmuskelentzündungen, die zum Tod nach Grippe führen. In der letzten Februarwoche wurden 2326 Neuerkrankungen gemeldet. Das ist etwa ein Drittel weniger als eine Woche zuvor. Seit Saisonbeginn im Oktober gibt es im Freistaat knapp 13.700 Grippefälle. Erkrankungshäufungen gab es vor allem in Kindereinrichtungen und Seniorenheimen. Bis zu 33 Menschen waren dort gleichzeitig betroffen. 

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Bundesweit erkrankten seit Oktober mehr als 106.000 Menschen, knapp 20.000 kamen allein in der letzten Februarwoche hinzu. Auch bundesweit ging die Zahl der Neuerkrankungen zurück. Wie in Sachsen stieg auch hier die Zahl der Todesfälle. 275 Menschen sind bis jetzt an Grippe gestorben, 76 allein in der letzten Februarwoche, so viel wie noch nie in dieser Saison.