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Schon wieder auf dem Podest

Die deutschen Wintersportler sind nach den Spielen nicht müde und feiern Weltcup-Siege.

© dpa

Von Christoph Leuchtenberg

Johannes Rydzek hat am ersten Wintersport-Wochenende nach den Olympischen Spielen die Erfolgsserie der deutschen Kombinierer weitergeführt. Auch die formstarken Skispringer hatten erneut Grund zur Freude.

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Es sollte die Wende nach dem missglückten Start in die Play-offs 2018/2019 sein. 

Doppel-Erfolg für die Kombinierer

Johannes Rydzek fiel freudestrahlend seinem Oberstdorfer Kumpel Vinzenz Geiger um den Hals, Bundestrainer Hermann Weinbuch machte Freudensprünge: Die Kombinierer haben nur eine Woche nach den rauschenden Festtagen von Pyeongchang die nächste Party gefeiert und sind beim Weltcup in Lahti zum Doppelsieg gestürmt. „Ich habe einfach nur versucht, den Wettkampf zu genießen. Ich bin megahappy“, sagte Rydzek, der in Pyeongchang Gold von der Großschanze und an Geigers Seite auch in der Staffel geholt hatte. Wenig lief indes bei Eric Frenzel zusammen, er fiel in seine alte Sprungschwäche zurück und belegte nur Platz 15.

Springer im Team ganz vorn

Die Skisprung-Party geht weiter. Angeführt von Goldjunge Andreas Wellinger haben die DSV-Adler bei der Rückkehr in den Weltcup den Teamwettbewerb gewonnen und damit ihren ersten Mannschaftssieg seit Januar 2017 gefeiert. „Ich habe gehofft, dass es so gut läuft“, sagte Bundestrainer Werner Schuster. „Wir haben gut aufgestellt, die Jungs sind gut gesprungen.“ In Lahti setzte sich das Team vor Weltmeister Polen und Olympiasieger Norwegen durch. Am Sonntag gelang Markus Eisenbichler, der in Pyeongchang nicht für den Teamwettbewerb berücksichtigt worden war, mit Platz zwei hinter dem Polen Kamil Stoch sein bestes Karriere-Ergebnis.

Althaus und Vogt auf dem Podium

Die Olympiazweite Katharina Althaus hat im Skisprung-Weltcup mit einem Sieg und einem zweiten Platz ihre derzeitige Glanzform unterstrichen. Einen Tag nach ihrem vierten Karriere-Erfolg im ersten von zwei Springen im rumänischen Rasnov musste sich die 21-Jährige aus Oberstdorf am Sonntag nur Norwegens Olympiasiegerin Maren Lundby geschlagen geben. Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt, am Samstag noch Dritte, belegte Platz fünf.

Langläuferin landet im Krankenhaus

Die deutschen Skilangläufer haben sich nach der Olympiapleite stark zurückgemeldet. Während Sandra Ringwald als Vierte nur um eine Zehntelsekunde am Podest vorbeisprintete und Thomas Bing über 15 Kilometer Neunter wurde, endete der Wettkampf für Victoria Carl im Krankenhaus. Die 22-Jährige kollidierte mit der Schwedin Stina Nilsson und der Finnin Krista Pärmäkoski, stürzte heftig mit dem Hinterkopf auf den eisigen Schnee. (sid)

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